Ashley Hans Scheirl

In & Out of Painting*
Zeitgenössische Kunst Kunstausstellung

Splatter, Gender, Pop Art – Scheirl malt der Realität eins über.

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13 Termine im Archiv
Donnerstag 22. Jänner
22. Jän.
Do
16:30
Diskussion bis 17:30
Im Fokus: Ashley Hans Scheirl
Warum malt sie keine Blumen?
Donnerstag 15. Jänner
Donnerstag 11. Dezember 2025
Donnerstag 4. Dezember 2025
4. Dez. 2025
Do
17:00
Führung bis 18:00
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Transitive Räume
Donnerstag 27. November 2025
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Donnerstag 30. Oktober 2025
Donnerstag 23. Oktober 2025
Freitag 10. Oktober 2025
Freitag 3. Oktober 2025
3. Okt. 2025
Fr
16:30
Führung bis 17:30
Langer Tag der Flucht
Dienstag 30. September 2025
30. Sep. 2025
Di
16:30
Führung bis 17:30
Curator's Tour
Uneindeutig, fluid und wandelbar
bis Sonntag 1. Februar
Donnerstag 18. September 2025

Die große Werkschau von Ashley Hans Scheirl im Belvedere 21 spannt einen Bogen von den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart mit neuen, speziell für die Ausstellung produzierten Arbeiten.

Seit den späten 1970er-Jahren hat Ashley Hans Scheirl ein beachtlich diverses Œuvre entwickelt. Mit ihren Filmen, die meist auf Super8 gedreht wurden, gehört der*die heute international renommierte Künstler*in zu den Pionier*innen einer queer-feministischen und transgender Gegenkultur. Scheirls zwanzigjährige Film-, Performance- und Soundpraxis kumulierte in den beiden experimentellen Spielfilmen Rote Ohren fetzen durch Asche aka Flaming Ears (1992) und Dandy Dust (1998).

In den 1990er-Jahren rückte die Malerei ins Zentrum. In Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte und unter Einbeziehung unterschiedlicher Genres wird nun die Frage nach der Identität malerisch untersucht. Abstrakter Expressionismus trifft auf Fotorealismus, dunkle Romantik auf Pop Art, Bad Painting auf Surrealismus. Wichtige Referenzen sind der Splatterfilm, der Wiener Aktionismus, Donna Haraway und die literarische Pornografie Georges Batailles.

Für Scheirl ist ihre*seine Arbeit eine Satire auf das inzwischen surreal anmutende neoliberale Wirtschaftssystem, die mit bissigem Humor die soziale Konstruktion von Gender, Sexualität und Macht mitbehandelt.

Kuratiert von Sergey Harutoonian.
Assistenzkuratorin: Andrea Kopranovic

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