Meine 1960er Jahre: Gottfried Helnwein
Zeitgenössische Kunst Bildende Kunst Performance Kunst Diskussion
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Die Gesprächsreihe des WIENER AKTIONISMUS MUSEUMS widmet sich aus Anlass der Ausstellung von Hermann Nitschs Frühwerk den 1960er Jahren – einem Jahrzehnt zwischen Kaltem Krieg, technischem Fortschritt und gesellschaftlichem Aufbruch. Im Spannungsfeld von Wohlstand, Studentenrevolte und neuen Freiheitsutopien wandelten sich Lebensweisen, Werte und kulturelle Ausdrucksformen grundlegend. Auch Österreich erlebte einen Übergang zwischen konservativer Stabilität und beginnender Öffnung. Im Dialog mit prominenten Zeitzeugen wird diese Epoche aus persönlicher Perspektive erfahrbar. Erinnerung wird dabei zum Spiegel unserer Gegenwart.
„Meine 1960er Jahre“
Gottfried Helnwein im Gespräch mit Klaus Albrecht Schröder
Mittwoch, 8. April 2026, 18.30 Uhr
Gottfried Helnwein (geb. 1948) ist einer der international radikalsten Bildkünstler Österreichs. Seine Werke zeigen die Verletzlichkeit des Menschen – zwischen Unschuld, Gewalt und Erinnerung. Mit unerbittlicher Präzision legt er die Abgründe von Geschichte und Gegenwart frei. Er verbindet alte Meister mit den Bildwelten der Mediengesellschaft. Helnwein ist ein Künstler, der Bilder schafft, die man nicht mehr vergisst.