Hermann Nitsch 1960–1965

Zeitgenössische Kunst Bildende Kunst Performance Kunst Ausstellung
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2 Termine
Mittwoch 25. März
25. März
Mi
17:00
Eröffnung bis 21:00
Hermann Nitsch 1960–1965
Donnerstag 26. März - Sonntag 5. Juli
Do 26. März -
So , 5. Juli
Ausstellung
Hermann Nitsch 1960–1965

Nach umfangreichen Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten wird das WIENER AKTIONISMUS MUSEUM am 25. März 2026 mit der Ausstellung HERMANN NITSCH. 1960–1965 wiedereröffnet.

Die Präsentation umfasst zahlreiche bisher nicht gezeigte Werke und bietet Einblicke in das Frühwerk eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die entscheidende Schaffensphase zwischen dem 22. und 27. Lebensjahr, die den Grundstein für sein späteres Œuvre legte.

Nach Beendigung seines Studiums an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt im Jahr 1958 wurde Hermann Nitsch Grafiker im Technischen Museum in Wien. Dort bezog er ein großes Atelier und konnte intensiv an den Partituren des O.M. Theaters arbeiten. Er versuchte, ein sechs Tage dauerndes Urdrama zu schreiben, das die antike Tragödie, Shakespeare, Faust, Kleist und Wagner zusammenfassen und auf einen gemeinsamen Nenner bringen sollte. Beeinflusst durch Freud und Jung wollte Nitsch Erlösungsmythen, tiefenpsychologisch gedeutet, in seine Arbeit einbeziehen.
Sein Urdrama bediente sich einer Sprache, die reich war an sinnlichen Bildern. Das Buch „Die Wortdichtung des O.M. Theaters“ veranschaulicht diese Entwicklungsphase. Doch dann stellte Nitsch sich die Frage, warum sein Publikum nur von den verbal zitierten Erinnerungen sinnlicher Empfindungen getroffen werden sollten? Also verlangte er von ihnen, dass sie sinnliche Erfahrungen unmittelbar erleben. Die Sprache sollte überwunden werden. Es sollten nur noch reale Geschehnisse inszeniert werden. Das Orgien Mysterien Theater war geboren.

1959 zeigte eine Ausstellung im Wiener Künstlerhaus tachistische informelle Werke von Sam Francis, Pollock, de Kooning, Tàpies, Mathieu, Rainer und vielen anderen. Diese Künstler führten das aus, was Hermann Nitsch im Theater zu realisieren suchte. Er schloss sich dieser Aktionsmalerei an. Die erste Stufe der Realisation des O.M. Theaters fand auf einer Bildfläche statt.

Die neue Ausstellung im „neuen“ Wiener Aktionismus Museum widmet sich den Werken, die in den folgenden Jahren entstanden sind.

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