marhaba مرحبا im brut mit IZRAA und Bisan Dabke
hosted by Selin Baran im Rahmen der Academy of Unlearning von kulturen in bewegung
marhaba مرحبا im brut ist ein Community-Event, das arabische Kultur feiert und Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben schafft. An diesem Abend widmen wir uns palästinensischer Kultur. Der Abend gliedert sich in zwei aufeinanderfolgende Teile: Bewegung und ein gemeinsames Essen im Anschluss.
Im ersten Teil des Abends laden IZRAA und Bisan Dabke zu einer gemeinsamen Dabke-Session ein. Dabke ist ein traditioneller palästinensischer Gemeinschaftstanz, der oft bei Festen und Zusammenkünften getanzt wird.
Im zweiten Teil kommen wir bei einem Shared Dinner zusammen und laden dazu ein, palästinensische und arabische Speisen zu kosten. Beim gemeinsamen Essen entsteht Raum und Zeit für Gespräche, Austausch und entspanntes Beisammensein – ein Moment des Ankommens, Teilens und Zusammenseins.
Selin Baran (sie/ihr) bewegt sich an der Schnittstelle von Tanz, Choreografie und Performance. Sie studiert Tanzpädagogik an der MUK Wien und hat ihre choreografische Praxis während eines Auslandssemesters an der SNDO in Amsterdam vertieft. Ihr künstlerisches Interesse umfasst die Erforschung vielfältiger Bewegungsmöglichkeiten, die Darstellung alltäglicher Absurditäten sowie die Reflexion gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Besonders interessieren sie Vermittlungsformen, die Intersektionalität, Identitätspolitik und Klassismus thematisieren und neue Formen solidarischen Miteinanders erkunden. Selin Baran sucht nach Räumen, in denen Verspieltheit, Humor, Leichtigkeit und ein caring collective willkommen sind.
IZRAA (aka Isra Doghman) (sie/ ihr) ist eine Sängerin-Songwriterin, Rapperin, Voice Actress und Aktivistin mit Wurzeln in Palästina, Libanon und Tunesien. Sie entwickelte ihr musikalisches Interesse bereits in jungen Jahren. Sie schloss ihr Studium in Medien Kommunikation mit Vertiefung in Fim/Digital Production ab und plant in naher Zukunft ihren Master zu starten. Sie ist Siegerin des FM4 Protestsongcontests 2022 mit ihrem Anti-Rassismus Song 9. November. Ihr Aktivismus und ihre künstlerische Arbeit beschäftigen sich mit Identitätssuche, Antirassismus, Empowerment und der Frage nach Zugehörigkeit. Musik war schon immer ein Teil ihrer Identitätssuche und -stärkung. IZRAA sagt: „Es gibt nichts Stärkeres als von Menschen verstanden und gehört zu werden, denn Musik ist die Sprache der Seele und die sprechen wir alle.“