gergo d. farkas: rascal
Darstellende Kunst Tanz Performance
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Mit dem Tanzsolo rascal lässt gergő d. farkas das Publikum einen Ort ständiger Erneuerung erleben; eine nebulöse, aber sinnliche Welt, in der Körper intensiver fühlen und tiefer lieben. In dieser somatisch kultivierten Fantasie erscheinen und verschwinden eine Reihe von Wesen, ohne jemals anzukommen: eine desorientierende Reise zwischen innen und außen, damals und jetzt, hier und anderswo. Eine Reise zwischen Körperwelt und Weltverkörperung.
Ein sinnlicher Tanz von der Passivität zur Leidenschaft, eine Reise in andere Sphären, eine Begegnung von Mensch und Nicht-Mensch: gergő d. farkas’ rascal driftet durch einen Ort ständiger Erneuerung; eine nebulöse, aber sinnliche Welt, in der Körper intensiver fühlen und tiefer lieben. In dieser als Tanzsolo getarnten somatisch kultivierten Fantasie erscheinen und verschwinden unzählige Wesen – ohne dabei jemals anzukommen. rascal ist die dritte Produktion, die Elemente des „Organ-ing“ verwendet, einer von gergő d. farkas entwickelten choreografischen Forschungs- und Bewegungspraxis. Fiktion verschmilzt mit bereits vorhandenen Erzählungen des Körpers, um eine Reihe von Fantasien hervorzubringen, die die Gefühlswelten des Körpers miteinander verweben. Durch „Organ-ing“ nährt gergő d. farkas seltsame Organe im Körper; Formationen mit vagen anatomischen Funktionen und starker poetischer Kraft. Begleitet von Márton Csernovszkys mikrotonal verzerrten Raumklangkompositionen leitet rascal das Publikum behutsam durch verschlungene Landschaften, die vom Künstler*innenduo Lőrinc Borsos und Lichtdesigner*in Leo Kuraite gestaltet werden.
gergő d. farkas (they/them) ist eine Ansammlung von Zellen mit einer Leidenschaft für Choreografie, Tanz, Romantik und Unfug. Verloren in Wien, Budapest, Stockholm oder irgendwo dazwischen, träumt gergő d. farkas davon, sinnlichen Räumen anzugehören, in denen nicht nur Menschen zum Tanzen eingeladen sind. gergő d. farkas’ choreografische Arbeiten wurden u. a. im Zürcher Theater Spektakel (CH), beim Spring Forward Festival (GR, IT), bei imagetanz / brut Wien, im TanzQuartier Wien, im Trafó House of Contemporary Arts (HU), beim under500 Festival (HU), in den Dansehallerne (DK), im MDT Moderna Dansteatern (SE), im Réplika Teatro (SE), beim Open House Festival (CY), beim MDT Legacy Festival (NL) und bei Dansmakers Amsterdam (NL) präsentiert. gergő d. farkas’ erstes Werk Deep Fake war Teil der Auswahl von Aerowaves Twenty22 und wurde für den ZKB-Anerkennungspreis (CH) nominiert, babes wurde für den Aerowaves Twenty25 ausgewählt und für den Rudolf-Lábán-Preis (HU) nominiert.