Finissage ‚Evocation of Absent Landscapes‘
Performance Kunst Finissage Performance
Verbindung zu esel.at
Ein achtstündiges Happening als performative Landschaft von/mit Claudia Bosse
mit Perel (interdisziplinäre Künstlerin, die mit Queerness und disability arbeitet), Dimitrij Mlekuž (Landschaftsarchäologe), Barbara Imhof (Weltraum Architektin und Design Forscherin), Neža Kokalj, (Tänzerin), Martina Ruhsam (Tanz-Performance Forscherin und Künstlerin), Carla Rihl, (Performerin und Bildhauerin), Yosi Wanunu (Künstler und Regisseur), Kai Feldhammer (interdisziplinäre Künstlerin), Martina De Dominicis (Performerin und Choreografin), and Adam Czirak (Performance-Theoretiker und Koch)
Samstag, 11. Juli, 2026, 12:00 – 20:00 Uhr
Ort: DAS WEISSE HAUS, Souterrain
Adresse: Hegelgasse 14, 1010 Wien, Österreich
Zur Finissage sucht Bosse gemeinsam mit eingeladenen Künstler*innen und Forscher*innen nach ästhetischen Mitteln, um die vom Menschen geschlagene Kluft zur belebten Umgebung sensorisch erfahrbar zu machen. Eine gehostete performative Situation, die inmitten der Installation Landschaftsdenken in der Kunst erprobt: Über acht Stunden entwerfen Beiträge transhumane Narrative zwischen neolithischen Landschaften und Kriegsgebieten, wachsender Materie, Landschaft in Stein und Tänzen mit Latex, Abdrücken von Erden und taktile Resonanzen.
Perel ist ein*e interdisziplinäre Künstler*in, deren Arbeit sich um Behinderung und Queerness dreht, in Bezug auf Fürsorge, Einvernehmlichkeit, Sexualität sowie persönliches und historisches Trauma.
Martina Ruhsam ist Tanz- und Performancetheoretikerin und Künstlerin. Sie hat zu Choreografie und Kollaboration sowie zu nicht-menschlichen Körpern in der zeitgenössischen Choreografie publiziert. Sie ist Lehrbeauftragte am Institut für Tanzkunst der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.
Barbara Imhof ist Weltraumarchitektin, Designforscherin und Lehrende. Sie arbeitet unter dem Label LIQUIFER, einem Weltraumarchitekturunternehmen, das unsere Zukunft im Weltall und auf der Erde gestaltet. Zudem ist sie Professorin für Integrative Design | Extremes am Institut für Experimentelle Architektur der Universität Innsbruck.
Dimitrij Mlekuž Vrhovnik ist Archäologe und außerordentlicher Professor am Institut für Archäologie der Universität Ljubljana. Er begreift Landschaften als instabile Konstellationen von Spuren und materiellen Beziehungen, die sich in einem ständigen Prozess des Werdens befinden.
Neža Kokalj studierte Tanz an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Sie leitet das Projekt Non-normative Positives, das Crip-Pädagogik und Choreografie erforscht, und ist am Projekt And Then There Were The Sound Of Birds beteiligt.
Kai Feldhammer arbeitet zwischen Installation, Text, Performance, Film- und Druckgrafik. Feldhammers Projekte suchen nach verschiedenen Wegen des (Nach-)Erzählens von Geschichten rund um ökologische Transformation, in denen chemische Prozesse, Folklore und spekulative Geschichte ineinandergreifen.
Carla Rihl ist eine in Wien lebende Künstlerin. Sie erforscht Aufmerksamkeitsprozesse und die Entwicklung tiefer Beziehungen zu Materialien. Kollaboration ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer künstlerischen Praxis.
Martina De Dominicis ist eine in Wien lebende Tänzerin und Choreografin. In ihrer Praxis arbeitet sie mit Tanzformen, rituellen Strukturen und Präsenzzuständen und erforscht dabei die Spannung zwischen Empfindung und Repräsentation.
Adam Czirak ist Senior Lecturer für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien. Er ist Principal Investigator des Forschungsprojekts Dramaturgies after Postdramatic Theatre und arbeitet als Dramaturg für Naoko Tanaka, Doris Uhlich und Claudia Bosse.
Yosi Wanunu ist Regisseur und Autor, der Kunstgeschichte, Theater und Film in Israel, Europa und den USA studierte. Bevor er 1997 nach Wien zog, lebte und arbeitete er acht Jahre in New York. Er ist Mitgründer und künstlerischer Leiter des Labels toxic dreams.