Evocation of Absent Landscapes

Darstellende Kunst Zeitgenössische Kunst Tanz Installation Ausstellung
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6 Termine
Dienstag 30. Juni
30. Juni
Di
18:00
Eröffnung
Evocation of Absent Landscapes
Mittwoch 1. Juli - Samstag 11. Juli
Mi 1. Juli -
Sa , 11. Juli
Ausstellung
Evocation of Absent Landscapes
Donnerstag 2. Juli
2. Juli
Do
19:00
Performance
Evocation of Absent Landscapes
Samstag 4. Juli
4. Juli
Sa
12:00
Performance
Voicing the art
Donnerstag 9. Juli
9. Juli
Do
19:00
Performance
Cracks in Landscapes
Samstag 11. Juli
11. Juli
Sa
12:00
Finissage bis 20:00
Evocation of Absent Landscapes

Multisensorische Installation
von Claudia Bosse

Eröffnung mit Performance und Begrüßungsreden: Dienstag, 30. Juni 2026, 18:00 Uhr
Finissage: 11. Juli 2026, 12:00-20:00 Uhr (zeitbasierte) performative Landschaft
Öffnungszeiten der Installation: Di/Mi/Fr 13 – 18h, Do 13 – 20h, Sa 11 – 14h und nach Vereinbarung

Eine Produktion von theatercombinat. theatercombinat wird gefördert von Stadt Wien Kultur. Die Installation ist in Kooperation mit DAS WEISSE HAUS und Stockholm University of the Arts. Die Arbeit ist Teil des PhD Research Hybrid Landscapes von Claudia Bosse.

Über Evocation of Absent Landscapes

Die Künstlerin und Choreografin Claudia Bosse setzt mit der multisensorischen Installation Evocation of Absent Landscapes in DAS WEISSE HAUS ihre Recherche ‘haunted landscape/s’ mit theatercombinat fort. Die Serie ‘haunted landscape/s’ begreift den Planeten als von Eingriffen gezeichneten Organismus. Bosse sucht nach ästhetischen Mitteln, um die vom Menschen geschlagene Kluft zur belebten Umgebung sensorisch erfahrbar zu machen und gemeinsam mit Künstler*innen und Expert*innen transhumane Narrative zu erproben.

Mit Evocation of Absent Landscapes öffnet Bosse in DAS WEISSE HAUS einen begehbaren Ort für abwesende Landschaften. Diese Landschaften sind durchzogen von Spuren, die ihre menschlichen und nichtmenschlichen Bewohner*innen hinterlassen haben. Sie beschwört die Begegnungen mit ihnen herauf, mit ihren Rissen und Wunden. Salz, Sand, Schlamm, Wolle und Haare rieseln und tropfen, sie besetzen die vertikalen und horizontalen Achsen der Galerie. Die ausgebreiteten Materialien treffen auf Videoarbeiten, in denen Körper Landschaften begegnen, die 11.000 km entfernt sind. So entstehen Situationen, die anziehen und abstoßen, aufreißen und erschüttern. Zwischen Organischem und Anorganischem, Weichem und Flüssigem, zwischen Sound und Video entsteht ein berührbarer dritter Ort, ein erfahrbares, hybrides Zwischen.

Neben der Eröffnungs-Performance am 30. Juni wird die multimediale Installation von Claudia Bosse und eingeladenen Künstler*innen aktiviert und verändert, heimgesucht von Gestalten, die zu anderen Lesarten einladen. Sie rufen mit ihren Körpern und Stimmen abwesende Landschaften auf und laden zu planetarischem Denken ein oder verschiedenen Lektüren der Welt.

Performances

Dienstag, 30. Juni 2026, 18:00 Uhr: Eröffnungsperformance
mit Christa Zuna-Kratky, Larry Mey, Lena Schattenberg, Neža Kokalj und Elias Austaller

Donnerstag, 02. Juli 2026, 19:00: Performance Evocation of Absent Landscapes
eine Performance als Evokation von indonesischen Landschaften mit Stimme und Körper von/mit Claudia Bosse und Sounds von Günther Auer

Samstag, 04. Juli 2026, 12:00 Uhr: Voicing the art – eine weirde audiodeskriptive Performance als Reaktion auf Claudia Bosses sensorische Installation
mit der Künstlerin und Audiodeskriptorin Louise Ahl

Donnerstag, 09. Juli 2026, 19:00 Uhr: Performance Cracks in Landscapes
eine Performance von/mit Claudia Bosse und Live-Sounds von Günther Auer sowie mit Salz, Erde, Latex und Ton

Samstag, 11. Juli 2026, 12:00 – 20:00 Uhr: Finissage als (zeitbasierte) performative Landschaft
mit Aktivierungen der Installation sowie Lektüren von Landschaften eingeladener Künstler*innen:
Perel (interdisziplinäre Künstlerin, die mit Queerness und dis/ ability arbeitet), Dimitrij Mlekuž (Landschaftsarchäologe), Barbara Imhof (Weltraum Architektin und Design Forscherin), Neža Kokalj, (Tänzerin), Martina Ruhsam (Tanz-Performance Forscherin und Künstlerin), Carla Rihl, (Performerin und Bildhauerin), Lena Schattenberg (Tänzerin), Yosi Wanunu (Künstler und Regisseur) und Kai Feldhammer (interdisziplinärer Künstler) und anderen

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