Bürgerin Donau
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Gemeinsam mit der Klima Biennale Wien präsentieren Katja Schechtner und Alex Putzer die Deklaration der Rechte der Bürgerin Donau.
Städte sind Hotspots der Biodiversität – ein Gemeinschaftswerk von Menschen und nicht-menschlicher Natur. So findet sich heute in Wien die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten Österreichs, auf der Donauinsel alleine leben mehr als vierzig Prozent aller Libellenarten. Gleichzeitig erkennen immer mehr Städte die Rechte der urbanen Natur an. Die Seine ist seit 2025 Ehrenbürgerin von Paris, in Mexico City hat die gesamte Natur seit 2017 Bürgerinnenrechte, in Berlin planen seit 2023 Algorithmen die „Grüne Welle“ für Insekten und Amsterdam erprobt derzeit einen „Stadtrat der Dinge“.
Und in Wien? Dort prägt die Donau die Stadt seit ihrer Gründung. Sie ist weit mehr als Kulisse, Verkehrsader oder Naherholungsgebiet. Der Fluss ist ein urbanes Ökosystem, das seine menschlichen und nicht-menschlichen Bewohner*innen formt und von ihnen geformt wird: „Wir fordern Bürgerinnenrechte für die Donau: Bürgerin Donau. Stadträtin Donau. Bürgermeisterin Donau.“
Die Initiative wurde im Rahmen der Klima Biennale Wien ins Leben gerufen. Sie soll den Ausgangspunkt für einen langfristigen Prozess bilden, in dem die Rechte der Donau nicht nur formuliert und künstlerisch aufgegriffen, sondern auch tatsächlich erwirkt werden.
Die VIENNA DESIGN WEEK zeigt dieses Projekt als Teil von DONAURAUM, einer Gruppe an Projekten, die sich mit dem für Wien prägenden Fluss auseinandersetzen.