Zu Gast im Az W: Baukultur im Spiegel der Gesellschaft 1938-1959

Urbanismus Architektur Vortrag Diskussion
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1 Termin im Archiv
Mittwoch 28. November 2018
28. Nov. 2018
Mi
19:00
Zu Gast im Az W: Baukultur im Spiegel der Gesellschaft 1938-1959

Im Fokus: Der Berufsstand der Architekt*innen und ihre Interessensgemeinschaft, die Zentralvereinigung der Architekt*innen Österreichs (ZV)

Im Nationalsozialismus wurde die freiwillige Berufsvertretung der ZV aufgelöst und die freischaffenden Architekt*innen zur Mitgliedschaft in der NS-Reichskammer der bildenden Künste (RdbK) verpflichtet. Die Aufnahme erfolgte selektiv und das NS-Regime bestimmte, wer Architektur schuf. Nach Kriegsende erfolgte die Neugründung der ZV und im wachsenden demokratischen System der Nachkriegszeit engagierte sie sich mit einem vielfältigen Programm für die Vermittlung von Baukultur. 1957 gingen die Standesinteressen auf die Kammern über und die ZV wurde 1959 zu einem Verein, dessen Ziel es bis heute ist, Diskussionen zu Architektur und Städtebau anzuregen und Impulse für die Weiterentwicklung des Berufsbilds der Architekt*innen zu geben.

Nach einem Impulsvortrag von Ingrid Holzschuh zu dem von ihr in Zusammenarbeit mit der ZV Österreich herausgegebenen neuen Buch „BauKultur in Wien 1938-1959. Das Archiv der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs“ diskutiert eine prominente Podiumsrunde Fragen von Baukultur und Politik.

Eine Kooperation des Architekturzentrum Wien mit der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs (ZV)

Gäste:
Maria Auböck (Architektin, ZV-Präsidentin), Klaus Jürgen Bauer (Architekt), Ingrid Holzschuh (Architekturhistorikerin und Herausgeberin), Monika Platzer (Architekturhistorikerin und Leiterin der Az W Sammlung)

Moderation: Franziska Leeb (Architekturpublizistin)

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