Zsolnay
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ZSOLNAY - Architekturkeramik in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie mit zeitgenössischen Reflexionen von Asztrid Csatlós
Ein Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart verbindet die künstlerischen Reflexionen von Asztrid Csatlós mit der Tradition der Architekturkeramik und den Städten Pécs und Wien.
Basierend auf den Forschungen der Kunsthistorikerin Dr. Orsolya Kovács beleuchtet die Ausstellung die engen Beziehungen der Zsolnay Porzellan- und Keramikmanufaktur zu Wien in den 1890er-Jahren. Bedeutende Projekte wie das Kaufhaus Neumann, das ehemalige Hotel Krantz und das Palais der Equitable-Versicherung zeugen von der Rolle Zsolnays im architektonischen Aufbruch Wiens in Richtung Jugendstil und von der Zusammenarbeit mit Architekten wie Otto Wagner und Max Fabiani.
Die Ausstellung präsentiert eine bislang unveröffentlichte Sammlung architektonischer Keramiken des Janus Pannonius Museums sowie Zeichnungen, Archivmaterial und zeitgenössische Fotografien. Zugleich lädt sie dazu ein, Pécs, die Geburtsstadt der berühmten Keramikmanufaktur und das heutige Zsolnay-Kulturviertel, näher kennenzulernen.
Die ungarische bildende Künstlerin Asztrid Csatlós (*1992) setzt sich in ihrem Wien-Debüt mit dem Zsolnay-Keramikerbe auseinander. Ausgehend von einer erweiterten Materialforschung reflektiert sie dessen Bedeutung aus zeitgenössischer Perspektive.