Zentren Geistiger Stadterweiterung

Die Architektur der Wiener Volkshochschulen
Architektur Literatur Geschichte Präsentation Kunstvermittlung Führung
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1 Termin im Archiv
Freitag 12. Dezember 2025
12. Dez. 2025
Fr
17:00
Präsentation
Zentren Geistiger Stadterweiterung

Buchpräsentation und Führung

Untrennbar mit der Geschichte des Roten Wien ist der bis heute als vorbildlich geltende soziale Wohnungsbau verbunden. Mit der Realisierung von Nachbarschaftszentren für die Volkshochschulen in den neuen kommunalen Wohnsiedlungen übernahm die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg eine weitere Bauaufgabe. Die Volksheime und Häuser der Begegnung setzten die von der Volksbildungsbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts formulierte Idee eines flächendeckenden Netzes eigener Häuser fort.

Die Publikation Zentren geistiger Stadterweiterung wirft einen Blick auf die bisher wenig beachteten Bauten der Wiener Volkshochschule im Kontext von Stadtentwicklung und Wohnbau in den drei Jahrzehnten nach 1945. Die Autor:innen Carina Sacher und Lukas Vejnik erzählen von gelungenen Experimenten und gescheiterten Projekten, von flexiblen Klubräumen und großzügigen Bezirkszentren, von Kontinuitäten und Brüchen auf dem Weg zu einer Raumgestaltung für die Erwachsenenbildung.

Neben der historischen und internationalen Verortung dieser polyzentralen Nahversorgungsarchitektur für Bildung und Gemeinschaft knüpft das Buch an aktuelle stadt- und bildungspolitische Diskurse an und versteht sich als Beitrag zum Weiterbauen an demokratischen und öffentlichen Räumen in einer wachsenden Stadt mit vielen Mittelpunkten.

Mit: Carina Sacher und Lukas Vejnik
Moderation / Begleitung: Maik Novotny / ÖGFA

Zentren geistiger Stadterweiterung
Die Architektur der Wiener Volkshochschulen
Autor:innen: Carina Sacher & Lukas Vejnik
Fotoessay: Florian Rainer
Album Verlag, Wien, 2025

Carina Sacher verbindet Architektur, Wohn- und Stadtforschung – mit einem besonderen Interesse an der Wohnungsfrage, gemeinwohlorientierten Strukturen und kooperativen Planungsprozessen. Sie ist ausgebildete Architektin und derzeit Doktorandin am ETH Wohnforum in Zürich.

Lukas Vejnik ist Architekturforscher und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungslabor Nachkriegsmoderne der Frankfurt University of Applied Sciences. In Ausstellungen, Lehrforschungsprojekten und Textbeiträgen befasst er sich mit der Rezeption und Weiterentwicklung von Bauten der Nachkriegsmoderne.

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