Zeig mir deine Wunde: Was kann die zeitgenössische Kunst?

Theorie Zeitgenössische Kunst Führung
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Samstag 2. März 2019
2. März 2019
Sa
15:00
Zeig mir deine Wunde: Was kann die zeitgenössische Kunst?

Ein Rundgang durch die Themenausstellung, “Zeig mir deine Wunde”, mit Klaus Speidel, dem Ko-Kurator der Schau.

Das Dom Museum Wien setzt sich in der laufenden Ausstellung mit der Verwundbarkeit auseinander – sowohl der ganz persönlichen, physischen wie psychischen, wie auch der gesamtgesellschaftlichen. Durch die Gegenüberstellung von Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart wird der Darstellung der Wunde über die Jahrhunderte nachgegangen. Kokurator Klaus Speidel nimmt die Thematik zum Anlass, um über die Rolle der Kunst nachzudenken.

Ist die zeitgenössische Kunst überhaupt fähig, uns bei so grundlegenden Fragestellungen zu unterstützen? Viele Menschen sind zeitgenössischer Kunst gegenüber skeptisch. Sie haben das Gefühl, sie nicht zu verstehen oder die Werke berühren sie einfach nicht. Ziel dieses Rundgangs ist es, diese Menschen abzuholen. Warum spricht manches den einen an, lässt die andere kalt, und wirkt auf einen Dritten abschreckend? Was ist überhaupt die Rolle von Kunst? Hat die moderne und zeitgenössische Kunst etwas zu den Problemen unserer Zeit zu sagen? Und soll Kunst das überhaupt? Wie unterscheiden sich alte und zeitgenössische Kunst und wo sind Ähnlichkeiten? Natürlich sind auch Kunstliebhaber_innen willkommen.

** Klaus Speidel ist Philosoph, Kunstkritiker und Kurator. Er hat an der Sorbonne in Paris in Kunstphilosophie promoviert. Er schreibt für Parnass, Spike, Art Newspaper und die F.A.Z. und stellt dabei oft auch grundsätzliche kritische Fragen zur zeitgenössischen Kunst.

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