Walter Vopava / Alexandra Kontriner
Zeitgenössische Kunst Ausstellung
Verbindung zu esel.at
Samstag, 9. Mai 2026
um 19 Uhr
Raum für Kunst im Lindenhof
Walter Vopava
Zur Eröffnung spricht: Dr. Herta Pümpel
Walter Vopava zählt zu den wichtigsten österreichischen, abstrakten Künstlern der Gegenwart. Obwohl er zunächst oft Landschaften und Stillleben abbildete, ist sein Fokus im Laufe der Zeit zu abstrakter Malerei übergegangen. Die Bilder spielen oft mit hellen und dunklen Elementen, die Farbpaletten oft klein und pur gehalten, welche zu einem sehr atmosphärischen Endprodukt führen.
Vopavas unverkennbar puristische Malerei ist von der Auseinandersetzung mit Licht und Farbe geprägt. Schwarze, düstere Flächen bestimmen die Bildkomposition. Dabei werden sie mit hellen, leuchtenden Farben – gerne in Grün- und Violetttönen – und bisweilen mit gleißendem Weiß in Beziehung gesetzt, wodurch poetische Tiefenräume mit scharfkantigen Übergängen zwischen Hell und Dunkel und zwischen Vorder- und Hintergrund entstehen.
Samstag, 9. Mai 2026
um 19 Uhr
Galerie Lindenhof
Alexandra Kontriner
Zur Eröffnung spricht: Dominique Gromes
In ihrer Ausstellung präsentiert Alexandra Kontriner einen Querschnitt ihres Schaffens der letzten Jahre. In Aquarellen, Zeichnungen und Glasobjekten, die auf Basis intensiver Naturbeobachtungen und Recherchen entstehen, setzt sie sich mit Prozessen ökologischer Veränderung und Anpassung auseinander.
Dies zeigt sich sowohl in den maßstabsgetreuen Insektenzeichnungen zum Thema Biodiversität, die sie seit Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit anfertigt, als auch in der Serie „Pioniere”, welche die regenerative Kraft urbaner Pionierpflanzen würdigt. Die filigranen und detailreichen Bilder zeichnet und malt Kontriner nach Modell mit Bleistift und Aquarellfarbe. Sie kombiniert sie mit thematisch zugehörigen, großformatigen und atmosphärisch dichten Schwarz-Weiß-Aquarellen, die Berglandschaften, Wolkenformationen oder städtische Brachflächen darstellen. So auch in einer weiteren Arbeit, die sich mit den komplexen Wechselwirkungen von Mensch und Umwelt auseinandersetzt: Thema ist der Axolotl, eine endemische Amphibienart aus Mexiko, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften als Labortier weltweit verbreitet ist, in ihrer Heimat jedoch als nahezu ausgestorben gilt.
Durch die Installation von Glasskulpturen erweitert Kontriner ihre Arbeit in die dritte Dimension. So entsteht ein großes Ganzes, in dem die Künstlerin versucht, ein Naturerleben mit künstlerischen Mitteln erfahrbar zu machen.