Vom Film zur Ausstellung: Gesamtkunstwerk par grotesque
Zeitgenössische Kunst Film Performance Kunst Diskussion
Verbindung zu esel.at
Brigitte Huck im Gespräch mit Scott Clifford Evans, Alexandra Kahl und Georg Holzmann anlässlich der Ausstellung
Scott Clifford Evans’
Splatterhaus!
Was geschieht, wenn Filmset, Performance und Ausstellung als gleichwertige Produktionsräume aufeinandertreffen?
Scott Clifford Evans entwickelt seine filmischen und installativen Projekte im engen Austausch mit einem erweiterten Netzwerk von Kollaborateur:innen. Dreharbeiten werden dabei zu performativen Situationen, in denen Prozessualität und spontane Entscheidungen den Verlauf und die Dramaturgie bestimmen, Sets werden zu Ausstellungsräumen und gemeinsames Produzieren wird zum zentralen künstlerischen Prinzip.
Im Rahmen seiner Ausstellung Splatterhaus! spricht die in Wien lebende Kunsthistorikerin, Kunstkritikerin und Kuratorin Brigitte Huck mit Scott Clifford Evans sowie seinen langjährigen künstlerischen WeggefährtInnen Alexandra Kahl und Georg Holzmann über eine Praxis, die konsequent auf Zusammenarbeit setzt, sowie die Entstehung der zentralen Installation “Deathspa”.
Thematisiert werden neben dem Genre Horrorfilm auch die Ausstellung als Erzählraum, die produktive Zone zwischen Fiktion und Realität sowie Formen des gemeinsamen Produzierens, in denen sich Hierarchien verschieben und künstlerische Prozesse als soziale Choreografien begreifen.
Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.