Vitrine Extra #9
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U(h)rknall
Mit einer römischen Taschensonnenuhr auf Reisen
Alexandria – Rom, einmal hin- und retour. Ohne Uhr? Nein! Bereits in der Antike nutzte man den Stand der – scheinbar über den Himmel wandernden – Sonne, um die Zeit zu messen. Meist verwendete man einen Stab, der je nach Tages- und Jahreszeit verschiedene Schatten warf. Wenn die Sonne schien, konnte man so die Zeit ablesen. Eine Sonnenuhr funktioniert zwar überall auf der Erde, muss aber an den Breitengrad des Aufenthaltsortes angepasst werden. Was machte man also auf Reisen? Dafür gab es Taschensonnenuhren!
Die Reihe Vitrine EXTRA, die in regelmäßigen Abständen in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Altes neu beleuchtet und noch nicht ausgestellte Objekte vorübergehend in der Dauerausstellung präsentiert, zeigt in ihrer neunten Ausgabe eine der weltweit am besten erhaltenen römischen Exemplare – mehr als 1 800 Jahre alt, vier Zentimeter groß, technisch raffiniert und ein antikes Statussymbol aus Bronze.