Vienna meets Prague
Darstellende Kunst Film Literatur Musik Veranstaltungsreihe Festival
Verbindung zu esel.at
Das vom Institut für die Wissenschaften vom Menschen veranstaltete Festival „Vienna meets Prague“ findet dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt, wobei es erstmalig in den April verlegt wurde. Ziel des Festivals ist es, verschiedene Facetten der tschechischen Kultur vorzustellen und die kulturellen Verbindungen zwischen Wien und Prag weiter zu vertiefen. Das Programm ist vielfältig und umfasst mehrere künstlerische Bereiche.
Ein wichtiger Bestandteil des Festivals ist die Filmreihe, die in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Filmarchiv in Prag organisiert wird. In diesem Jahr werden zwei bedeutende Werke des Regisseurs Otakar Vávra gezeigt – „Krakatit“ aus dem Jahr 1948, inspiriert vom gleichnamigen Science-Fiction-Roman von Karel Čapek, und „Hexenjagd“ aus dem Jahr 1969, der im 17. Jahrhundert spielt, aber gleichzeitig auch auf moderne politische Prozesse Bezug nimmt. Beide Filme zeichnen sich durch ihre Zeitlosigkeit und Aktualität aus.
Das Festival wird mit einem Konzert in der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien eröffnet, bei dem Vanda Šabaková und Luděk Šabaka ein Programm für Harfe und Klavier präsentieren. Zu hören sind Kompositionen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, darunter auch ein Werk des zeitgenössischen Komponisten Pavel Trojan.
Ein weiterer Teil des Programms ist der Literatur und der Performance gewidmet. Während der beiden Festivaltage treten die Autoren Anna Luňáková, Pavel Novotný und Jaromír Typlt auf, die Poesie mit Musik, Klang, Bild und performativen Elementen verbinden. Ihr Schaffen wird nicht nur in gedruckter Form, sondern auch bei Live-Vorträgen geschätzt. Einige Texte werden zum ersten Mal überhaupt auf Deutsch präsentiert, und das Publikum darf sich auch auf die Premiere von Schwitters’ Ursonate in Wien freuen.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.