Vienna Digital Cultures

Medien & Technologie Fotografie Ausstellung Festival
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6 Termine
Donnerstag 21. Mai - Sonntag 24. Mai
Donnerstag 21. Mai
19:00
Eröffnung
Vienna Digital Cultures
Freitag 22. Mai - Sonntag 6. September
Freitag 22. Mai - Sonntag 24. Mai
Freitag 22. Mai - Sonntag 6. September

OPENING: 21. Mai 2026, 19:00 Uhr
OPENING DAYS: 22. bis 24. Mai 2026

Alone or Together?

​Wie gestalten sich Gemeinschaft und Individualität, wenn digitale Technologien Interaktionen vermitteln – und wie entwickeln sich daraus neue Formen der Zugehörigkeit oder der Einsamkeit? Vienna Digital Cultures 2026 (VDC) untersucht diese Verwischung von Intimität und Distanz, von Sichtbarkeit und Verschwinden. Das Festival versammelt künstlerische und theoretische Positionen, die hinterfragen, welche individuellen Entscheidungen und kollektiven Praktiken heute möglich sind.

Das Programm

Die diesjährige Ausgabe von Vienna Digital Cultures wird am 21. Mai 2026 im FOTO ARSENAL WIEN eröffnet und entfaltet an den OPENING DAYS vom 22. bis 24. Mai 2026 ein umfangreiches Programm. Über Ausstellungsräume, öffentliche Orte und digitale Plattformen hinweg präsentiert VDC Installationen, Performances, Gespräche, Screenings und Clubnächte. Die begleitende Ausstellung The DOKU Trilogy von Lu Yang ist vom 22. Mai bis 6. September 2026 im FOTO ARSENAL WIEN zu sehen. Kuratiert von Nadim Samman steht die diesjährige Ausgabe von VDC unter dem Titel „Alone or Together?“.

Das Festival

Vienna Digital Cultures ist eine Plattform für Kunst, Performance und Diskurs, die sich seit 2025 mit den kulturellen Folgen digitaler Technologien beschäftigt. Im Zentrum steht ein jährlich stattfindendes Festival, das internationale Künstler*innen, Expert*innen und Communities zusammenbringt, um gemeinsam auf die Gegenwart im digitalen Wandel zu blicken. Ergänzt wird es durch eine fortlaufende Webpräsenz, die Raum für künstlerische, kuratorische und wissenschaftliche Beiträge bietet. Vienna Digital Cultures wird im Wechsel von FOTO ARSENAL WIEN und Kunsthalle Wien ausgerichtet.

Festivalprogramm 2026

21.5.2026
Das Festival startet am Donnerstag an zwei Veranstaltungsorten zugleich. Eine Licht- und Klanginstallation von Peter Kutin füllt die Panzerhalle des Heeresgeschichtlichen Museums den ganzen Tag über mit irritierendem Licht und Sound – sie entzieht den Kriegsfahrzeugen ihre Funktion und stellt die Frage, was in der Stille bleibt. Am Abend eröffnet The DOKU Trilogy im FOTO ARSENAL WIEN. Die Ausstellung zeigt Videoarbeiten von Lu Yang und kombiniert Videospielästhetik, Motion-Capture-Technologie und die buddhistische Yogācāra-Philosophie. Sie stellt die Frage, wo Identität verortet sein könnte, wenn Bewusstsein dargestellt, repliziert und endlos wiedergeboren werden kann. In die Nacht geht es mit einem Live-Set von HYPER HYPER und einem Closing-Set von KAROLINA.

22.5.2026
Am Nachmittag finden Workshops und Bildungsprogramme in Kooperation mit der Wirtschaftsagentur Wien statt. Am Abend hält Peter Kutin in der Panzerhalle eine Live-Performance seiner Licht- und Klangarbeit ab, bevor das Programm in die Ruhmeshalle wechselt, wo der österreichische Künstler Oliver Laric eine Keynote hält und Felix Hoffmann (Artistic Director FOTO ARSENAL WIEN, Co-Direktor VDC), Kurator Nadim Samman und Georg Hoffmann (Direktor Heeresgeschichtliches Museum) die Besucher*innen begrüßen.

23.5.2026
An diesem Tag finden im Bistro des FOTO ARSENAL WIEN fünf Vorträge zu Themen wie Online-Kunstaufträgen, technologischem Abolitionismus, digitaler Inklusion und KI-Kultur statt. Zuvor beginnt der Veranstaltungstag mit einer kuratorischen Führung durch die Ausstellung von Lu Yang. Zusätzlich werden am Nachmittag zahlreiche Workshops und Bildungsformate angeboten. Am Abend verlagert sich das Festival auf das Badeschiff, wo eine Clubnacht in Kooperation mit den Wiener Festwochen stattfindet, die mit Sets von Rey Colino, Inland (Ed Davenport), Apex Anima x FRZNTE und THAO bis in die frühen Morgenstunden dauert.

24.5.2026
Am letzten Tag werden Workshops zu digitalen und analogen Praktiken sowie zu KI-Grundlagen angeboten. Zudem werden drei neu in Auftrag gegebene Online-Kunstwerke gezeigt, die die Reichweite des Festivals über seine physischen Veranstaltungsorte hinaustragen. Das Vortragsprogramm wird vom Weibel Institut für digitale Kulturen (Universität für angewandte Kunst Wien) zusammengestellt – mit einem Panel zu kollektiver digitaler Bewusstheit und „Brain rot“. Und die Künstler*innen Jakob Ganslmeier & Ana Zibelnik laden zu einem Gespräch über ihr Buch „If a Flower Bloomed in a Dark Room, Would You Trust it?“ (2025) ein, das sich mit den Zusammenhängen zwischen Online-Fitness-Blasen, Spiritualität und rechtsextremer Radikalisierung befasst.

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