VDC Opening Weekend

Medien & Technologie Zeitgenössische Kunst Veranstaltungsreihe Festival
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1 Termin
Freitag 22. Mai - Sonntag 24. Mai

Das Eröffnungswochenende von Vienna Digital Cultures 2026 erstreckt sich über drei Tage mit Ausstellungen, Performances und Diskussionen, die sich mit den sich wandelnden Bedingungen von Einsamkeit und Zusammengehörigkeit in einer digital vermittelten Welt befassen. Beginnend mit der Eröffnung am Donnerstag kommen über das Wochenende hinweg Künstler*innen und Theoretiker*innen zusammen, um sich mit Fragen an der Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Unter dem Motto Alone or Together? beleuchtet das Festival, wie digitale Infrastrukturen Intimität, Sichtbarkeit und Zugehörigkeit neu gestalten. Das Eröffnungswochenende markiert den Auftakt für eine umfassendere Auseinandersetzung damit, wie sich Verbindung, Präsenz und Identität heute wandeln.

Der Eintritt für das gesamte Eröffnungswochenende ist frei. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen des Programms 2026 finden Sie im Kalender.

DONNERSTAG, 21. MAI 2026

Das Festival startet am Donnerstag an zwei Veranstaltungsorten zugleich. Eine Licht- und Klanginstallation von Peter Kutin füllt die Panzerhalle des Heeresgeschichtlichen Museums den ganzen Tag über mit irritierendem Licht und Sound – sie entzieht den Kriegsfahrzeugen ihre Funktion und stellt die Frage, was in der Stille bleibt.
Am Abend eröffnet The DOKU Trilogy im FOTO ARSENAL WIEN. Die Ausstellung zeigt Videoarbeiten von Lu Yang und kombiniert Videospielästhetik, Motion-Capture-Technologie und die buddhistische Yogācāra-Philosophie. Sie stellt die Frage, wo Identität verortet sein könnte, wenn Bewusstsein dargestellt, repliziert und endlos wiedergeboren werden kann. Parallel dazu bringt Fabian Knechts Installation Lachen ist verdächtig eine materielle Spur zeitgenössischen zivilen Widerstands in das Programm ein und erweitert die Auseinandersetzung um Fragen von Wahrnehmung, Konflikt und den Bedingungen von Sichtbarkeit. In die Nacht geht es mit einem Live-Set von HYPER HYPER und einem Closing-Set
von KAROLINA.

FREITAG, 22. MAI 2026

Am Nachmittag finden Workshops und Bildungsprogramme in Kooperation mit der Wirtschaftsagentur Wien statt. Am Abend hält Peter Kutin in der Panzerhalle eine Live-Performance seiner Licht- und Klangarbeit ab, bevor das Programm in die Ruhmeshalle wechselt, wo der österreichische Künstler Oliver Laric eine Keynote hält und Felix Hoffmann (Artistic Director FOTO ARSENAL WIEN, Co-Direktor VDC), Kurator Nadim Samman und Georg Hoffmann (Direktor Heeresgeschichtliches Museum) die Besucher*innen begrüßen.

SAMSTAG, 23. MAI 2026

An diesem Tag finden im Bistro des FOTO ARSENAL WIEN fünf Vorträge zu Themen wie Online-Kunstaufträgen, technologischem Abolitionismus, digitaler Inklusion und KI-Kultur statt. Zuvor beginnt der Veranstaltungstag mit einer kuratorischen Führung durch die Ausstellung von Lu Yang. Zusätzlich werden am Nachmittag zahlreiche Workshops und Bildungsformate angeboten. Am Abend verlagert sich das Festival auf das Badeschiff,
wo eine Clubnacht in Kooperation mit den Wiener Festwochen stattfindet, die mit Sets von Rey Colino, Inland (Ed Davenport), Apex Anima x FRZNTE und THAO bis in die frühen Morgenstunden dauert.

SONNTAG, 24. MAI 2026

Am letzten Tag werden Workshops zu digitalen und analogen Praktiken sowie zu KI-Grundlagen angeboten. Zudem werden drei neu in Auftrag gegebene Online-Kunstwerke gezeigt, die die Reichweite des Festivals über seine physischen Veranstaltungsorte hinaustragen. Das Vortragsprogramm wird vom Weibel Institut für digitale Kulturen (Universität für angewandte Kunst Wien) zusammengestellt – mit einem Panel zu kollektiver digitaler Bewusstheit und „Brain rot“. Und die Künstler*innen Jakob Ganslmeier & Ana Zibelnik laden zu einem Gespräch über ihr Buch „If a Flower Bloomed in a Dark Room, Would You Trust it?“ (2025) ein, das sich mit den Zusammenhängen zwischen Online-Fitness-Blasen, Spiritualität und rechtsextremer Radikalisierung befasst.

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