ERÖFFNUNG
Dienstag, den 15. November 2011, 19.00 – 22.00 Uhr
eröffnung der Ausstellung »ephemeral« – Flüchtigkeit / Vergänglichkeit
Der Titel »ephemeral« ist das kuratierte Leitthema der Ausstellung im Offspace flat1. Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Annahme, dass das Bewusstsein über die Vergänglichkeit des Seins zu den grundlegen den menschlichen Merkmalen zählt. Damit ist auch die Fähigkeit verbunden, sich an länger zurückliegende Ereignisse zu erinnern. Die Dualität des Erinnerns und Vergessens, dazwischen der Akt des Sterbens und Vergehens, scheint auch eine der wichtigsten Zukunftsdeterminanten des Menschen zu sein, wie etwa Søren Kierke gaard, der dänische Philosoph, beschreibt: »Vergessen ist nämlich der rechte Ausdruck für die eigentliche Assimilation, die das, was man erlebt hat, am Resonanzboden absetzt. Deshalb ist die Natur so groß, weil sie es vergessen hat, dass sie ein Chaos war; aber der Gedanke an das Chaos kann zu jeder Zeit wieder auftauchen.« Die Ausstellung »ephemeral« bildet den Abschluss der Ausstellungsreihe 2011, die sich mit dem Menschen als Wesen, das in seine weltgeschichtlichen und frühgeschicht lichen Wurzeln eingebettet ist, befasste. In den vorangegangenen Präsentationen ging es um die Themen »Sammeln«, »Jagen« und »Beobachten«, »Tarnen« und »Täuschen«, »Sprechen« und »Sprachlosigkeit« sowie um die »Selbstdarstellung«.
Offener Donnerstag: 17. November 2011 von 18.00–21.00 Uhr. Mit Arbeiten von: Conny Habbel, Maria Hanl, Nika Kupyrova, Melanie Nief, Karin M. Pfeifer, Arkadiusz Pluta, Eva Schlögl, Elias Schilling und Michael Strasser.