Ungeschminkt #13: Marlene Streeruwitz
Theater Literatur Diskussion
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Das Theatermuseum im Gespräch
Die Sonntagsmatineen des Theatermuseums
In seiner Gesprächsreihe möchte das Museum den flüchtigen Augenblick des Theaters festhalten und hierbei dem Publikum besondere Künstler*innen vorstellen.
In Ausgabe dreizehn spricht Hannes Hametner mit Marlene Streeruwitz über ihr Leben und ihr Werk, mit dem sie sich seit über vierzig Jahren für feministische Positionen stark macht und gegen Nationalismus, Patriarchat und Diskriminierung anschreibt, sowie darüber, wie es gelingt, jenen Menschen und Positionen eine Stimme zu geben, die im repräsentativen Kulturbetrieb - und damit auf vielen Bühnen - unsichtbar sind.
Ticketpreis: € 18 pro Person, ermäßigt € 15
Tickets: erhältlich über den Onlineshop
Marlene Streeruwitz trat in den späten 80er Jahren mit Hörspielen und Dramen in eine von Männern beherrschte Kulturwelt ein - als eine Frau die politisch schreibt, denkt und spricht. Ihre Stücke wurden an den großen deutschsprachigen Bühnen uraufgeführt und forderten regelmäßig den Theaterbetrieb heraus. Denn Marlene Streeruwitz untersucht seit je die Kontinuität der Machtverhältnisse in denen Frauen herabgewürdigt werden und wo patriarchalische Strukturen regieren, denn wo politische Zustände sprachlos machen, erhebt Marlene Streeruwitz ihre Stimme.
Eine Produktion des Theatermuseums, Wien
Zu Gast: Marlene Streeruwitz
Idee/Konzept: Hannes Hametner und Franz Pichorner
Moderation: Hannes Hametner