(Un)bequeme Erinnerung
Zivilgesellschaft Geschichte Diskussion
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Plurale Erinnerung
Während die Verbrechen der Nationalsozialist*innen vermeintlich aufgearbeitet sind, schreitet der Rechtsruck in Europa voran und die Zahl rassistischer und antisemitischer Vorfälle, keinesfalls nur von rechts, steigt. Die damit zusammenhängende menschenfeindliche Politik trifft nicht alle gleich und Zugänge, sie zu verstehen sind vielfältig. Deutungsmuster stehen oft in Konkurrenz zueinander. Kann uns das Konzept der pluralen Erinnerung weiterhelfen, um die Gewalt der postnazistischen und postkolonialen Gesellschaft zu begreifen?
Tobias Herzberg, Dramaturg, Regisseur, Wien
Arjun Pfaffstaller, Experte für Inklusion, Barrierefreiheit und Ableismus, Wien
Ljiljana Radonić, Politikwissenschaftlerin, Wien
Anne Wiederhold-Daryanavard, Schauspielerin, Organisationspsychologin, Wien
Moderation: Simon Nagy, Kunstvermittler, Autor und Aktivist, Wien
In Kooperation mit dem Verein GEDENKDIENST.