Triumph und Tragödie
Architektur Darstellende Kunst Urbanismus Installation Performance
Verbindung zu esel.at
„Triumph und Tragödie“ ist eine partizipative Rauminstallation und ein begehbares Spiel, das die Wiener Secession temporär in eine veränderbare Stadtlandschaft verwandelt. Besucher*innen – insbesondere Kinder und ihre Begleitpersonen – werden selbst zu Spieler*innen, Bewohner*innen, Planer*innen oder Störenfrieden einer gemeinsamen Stadt, die sich während des Spiels laufend verändert.
Innerhalb des Spielfelds entstehen Häuser, Parks, Freiräume, Baustellen oder Gemeinschaftsorte. Dinge werden gebaut, verschoben, begrünt, geteilt oder wieder entfernt. Entscheidungen einzelner Spieler*innen beeinflussen dabei immer auch die Umgebung der anderen. Schritt für Schritt entwickelt sich die Installation zu einer kollektiven Landschaft, in der unterschiedliche Vorstellungen davon aufeinandertreffen, wie Zusammenleben aussehen könnte.
Im Zentrum des Projekts steht die Frage, wie Stadt entsteht und wer sie gestalten darf. Spielerisch werden Themen wie Zugang zu Raum, Verdrängung, Gemeinschaft oder Besitz verhandelt, ohne dabei feste Lösungen vorzugeben. Statt eines klaren Gewinns entsteht ein offener Prozess, in dem Aushandlung, Improvisation und gemeinsame Entscheidungen wichtiger werden als Konkurrenz.
Das Spiel versteht Stadt nicht als fertiges System, sondern als etwas Wandelbares, das ständig neu produziert wird – durch Regeln, Beziehungen, Konflikte und Zusammenarbeit. „Triumph und Tragödie“ schafft einen Rahmen, in dem spielerische Formen des Denkens und Handelns sichtbar werden und den Raum der Installation aktiv mitprägen.
Triumph und Tragödie
Zwischen Spiel, Performance und räumlicher Intervention entsteht eine Situation, in der Stadt nicht nur dargestellt, sondern gemeinsam ausprobiert, verhandelt und verändert wird.
Das Projekt wird von Judith Raupp, Felix Hell, Tatiana Vishnyakova, Leandra Erdödy, Lucia Buchberger und David Carol Fedders entwickelt und realisiert.