The Female Perspective
Kunst Bildende Kunst Performance
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In der Gruppenausstellung THE FEMALE PERSPECTIVE zeigen Studentinnen der Universität für Kunst und Design Cluj-Napoca ihre Werke hauptsächlich aus dem Jahr 2026.
Anamaria Monda (*2004) erforscht in ihren Gemälden das Verhältnis von Klang und Farbe.
Beim Musikhören nimmt sie den Klang als einen Fluss von Farben, Intensitäten und Texturen wahr.
Diese Empfindungen verwandeln sich in innere Bilder, die sie auf der Leinwand zum Ausdruck bringt.
Ioana Strugaru (*2004) zeigt Werke aus ihrer Serie Incubation (BA Abschlussprojekt). Sie untersuchen das konfliktreiche Verhältnis zwischen Unbewußtem und Bewußtem, insbesondere im Selbstporträt. Wo es nicht mehr um freie Wahl oder die Erforschung des physischen Erscheinungsbildes geht, sondern zu einem zwanghaften Akt wird. Die Identität drängt darauf, sich sichtbar zu machen, ihre Existenz durch den Blick anderer zu bestätigen.
Diana Muncacius (*2004) künstlerische Praxis erforscht die fragile Beziehung zwischen Leben und Tod anhand des Bildes der Stadttaube. Eine übersehene Präsenz, die zur Metapher für Verletzlichkeit, Erinnerung und die menschliche Existenz wird. Indem sie Alltagsgegenstände aus ihrem gewohnten Kontext herauslöst, lädt sie die Betrachter dazu ein, sich mit dem auseinanderzusetzen, was oft ignoriert wird. Sie verwandelt das Memento mori in ein Memento vivere. Eine Erinnerung daran, dass das Bewusstsein der Sterblichkeit unsere Lebenserfahrung vertieft.
Madalina Virgolici (*2002) lädt in ihrer Werkserie „Transgressed Nature“ den Betrachter zu einem Streifzug durch die Betrachtung der Natur ein, wobei sie eine doppelte Wertigkeit dieser hervorhebt. Sie erschafft ihr eigenes künstlerisches Universum, indem sie eine Neuinterpretation oder Interpretation der natürlichen Landschaft auf individuelle Art und Weise als Zeichen für den menschlichen Einfluss auf die Umwelt vorschlägt. Ihre Figuren finden sich nun inmitten einer Landschaft wieder, die durch ihre früheren Handlungen verändert wurde. Es ist nicht mehr klar, ob die Landschaft, in der sie sich befinden, der Anfang oder das Ende einer neuen Geschichte ist.
Luiza Alicu (*2002) befindet sich in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess, offen für Erkundungen und Veränderungen. Ihre künstlerische Praxis spiegelt diese Dynamik.
Ihr besonderes Interesse gilt der isolierten menschlichen Figur, die in intimen Räumen festgehalten wird, wo der Ort nur eine Erweiterung des inneren Zustands ist. Die Künstlerin zielt nicht auf eine realistische Darstellung des Alltäglichen ab, sondern auf eine Form der visuellen Introspektion, einen Versuch, die menschliche Präsenz in ihrer Zerbrechlichkeit zu erfassen. Unter Vermeidung einer klaren Erzählung konzentriert sich ihre Arbeit darauf, einen Raum für Reflexion und Kontemplation zu eröffnen.