Testament - Oder: was bleibt?
Theater Theateraufführung
Verbindung zu esel.at
Inszenierung: Ed. Hauswirth
Die Performerin Barbara Gassner tritt ihr Erbe an. Im Rahmen einer fiktiven Albumpräsentation verhandelt sie die Frage nach dem emotionalen und materiellen Wert von Besitz.
„Brauch ich ein Haus? Ein eigenes Haus? Bin ich nicht fürsorglich, wenn ich nichts Materielles weitergebe? Ist Besitz ein Recht oder eine Pflicht? Warum kann diese Vorstellung nicht sterben?“ In TESTAMENT. Oder: was bleibt? tritt die Performerin Barbara Gassner ihr Erbe an. Der Verkauf des Elternhauses markiert das Verschwinden eines Ortes, der ihr Zuhause war. In einem langen Prozess entscheidet Gassner über die Habseligkeiten ihrer Mutter: Vieles wird verschenkt, losgelassen – und einiges auch mitgenommen. Zuhause aufgestellt, wirken diese Dinge beinahe fremd, wenden sich dennoch an uns, erzählen, erinnern, und suchen die Vertrautheit im Neuen. Im Rahmen einer fiktiven Albumpräsentation wird die Frage nach dem emotionalen und materiellen Wert von Besitz verhandelt. Aus den mitgenommenen Gegenständen werden Songs, die von einem anderen Leben erzählen.
Im Anschluss an die Vorstellung am 12. Mai findet eine Podiumsdiskussion zum Thema “Über Erinnerung und das Sterben” mit Expert*innen aus den Bereichen Erinnerungsarbeit, Palliativmedizin und Hospiz statt.
Mit
Sonja Thalinger MSc (Geschäftsführung Dachverband Hospiz Österreich)
Mag. Ali-Pour-Kermani Sia (Koordinator des Mobilen Hospiz der ÖBR)
Regina Lindenhofer (langjährige Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und Master Palliative Care)
Dr. Martin Röggla (Oberarzt auf der Universitätsklinik für Notfallmedizin AKH Wien 1989-2024 und stv. Ärztl. Leiter Ambermed)