Stop Femi(ni)zide – Aktion gegen systemische Morde

Öffentlichkeit Performance Diskussion
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Sonntag 25. Juni 2023
25. Juni 2023
So
14:00
Stop Femi(ni)zide – Aktion gegen systemische Morde

Stop Femi(ni)zide – Aktion gegen systemische Morde entsteht als Reaktion auf die zahlreichen Femizide in Österreich – erst im 6. Monat dieses Jahres zählen wir bereits 10 mutmaßliche Femizide im Jahr 2023. Wir wollen der österreichischen Politik eindringlich mitteilen, dass hier akuter Handlungsbedarf herrscht. Von rechtskonservativen Politiker*innen wird die Gewalt an FLINTA* für rassistische Vorurteile und Verhetzung missbraucht, anstatt die Ressourcen für Hilfsangebote aufzustocken und zusätzliche Maßnahmen zur Gewaltprävention umzusetzen.

Das Theaterkollektiv Hybrid sieht sich gemeinsam mit Expert*innen die tatsächlichen Ursachen geschlechterspezifischer Gewalt und patriarchaler Machtstrukturen an und arbeitet diese in fünf Performances und Paneldiskussionen im öffentlichen Raum auf.

Mit tagesaktuellen Texten und Gesang wird einerseits den Opfern von Femiziden gedacht und andererseits aufgezeigt, wo unverzüglich wichtige präventive Schritte gesetzt werden können, um Feminizide zu verhindern. In den Fokus rückt daher auch die Frage, warum die Umsetzung der Strategien zum Schutz und zur Aufklärung bisher so langsam verläuft. Die fünf Performances verhandeln jeden Tag einen anderen Schwerpunkt und touren durch fünf Bezirke.

Parallel werden mit einer Petition die Einführung eines Gedenktages für die Opfer von Feminiziden gefordert sowie konkrete Vorschläge gemacht zur Umsetzung wichtiger Schritte für eine stärkere Gewaltprävention. Mit Stop Femi(ni)zide – Aktion gegen systemische Morde wird der erste Gedenktag am 25. Juni ausgerufen. Jedes Jahr werden wir uns erneut anschauen, welche Maßnahmen umgesetzt wurden und ob sich Österreich endlich von der traurigen EU-Spitze der Feminizide wegbewegt.

EINTRITT FREI

Warnhinweis: In den Performances kommen explizite Beschreibungen von Gewalt an FLINTA* vor.

Eine Produktion von Theaterkollektiv Hybrid im Rahmen von SHIFT
Unterstützt von:
#aufstehn
AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt
9. Bezirk

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