Stationentheater Getrennte Wege

Darstellende Kunst Theater Theateraufführung
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2 Termine
Samstag 30. Mai
30. Mai
Sa
14:00
Theateraufführung
Stationentheater Getrennte Wege
Sonntag 31. Mai
31. Mai
So
14:00
Theateraufführung
Stationentheater Getrennte Wege

Briefdialog mit Texten von und über Dora Breuer und Katharina Mautner und Lieder vergessener Heldinnen
MAK Geymüllerschlössel, Pötzleinsdorfer Straße 102, 1180 Wien

Ein musikalisch-performatives Stationentheater von Susanne Höhne und Irene Suchy mit Johanna Mertinz (Katharina Mautner), Katharina Stemberger (Dora Breuer) und REIHE Zykan +

Eine Kooperation von Beseder-Theater, maezenatentum.at und MAK

Musik: Hilda Loewe, Hildegard Geiringer und Fanny Hensel, Michael Mautner
Texte: Susanne Höhne
Idee und Dramaturgie: Elizabeth Baum-Breuer
Regie: Susanne Höhne / Tania Golden
Moderation: Irene Suchy

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Dieses Projekt dient der Eroberung eines Raumes und seiner Geschichte. In diesem Fall ist es die Geschichte zweier jüdischen Frauen, Dora Breuer und Katharina Mautner, die zuerst Freundinnen, später Schwägerinnen waren.

Dora Breuer (1882–1942), Tochter von Sigmund Freuds Arzt und Freund Josef Breuer, studierte Malerei und Grafik bei Ferdinand Schmutzer. Einen Teil ihrer Jugend verbrachte sie im Geymüllerschlössel. Hier werden auch erstmals ihre Radierungen ausgestellt. Dora wird in ihren bislang unveröffentlichtes Briefen und Tagebüchern verlebendigt. Ihr gelang die Flucht ins Exil nicht; sie vergiftete sich, als sie die Gestapo abholen wollte.

Katharina Mautner-Breuer (1883–1979), Schwägerin von Dora und Witwe des 1926 verstorbenen Anwalts Hans Breuer, gelang 1939 gemeinsam mit ihrem Sohn Georg die Flucht aus NS-Österreich nach Großbritannien. Katharina, genannt „Käthy“, war die Tochter des Großindustriellen Isidor Mautner (der Eigentümer der Textilfabrik Marienthal wurde durch die Studie Die Arbeitslosen von Marienthal bekannt) und der Kunstmäzenin Jenny Mautner. „Käthy“ erreichte ein hohes Alter; sie kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg nur für Urlaube am Grundlsee nach Österreich zurück.

Die Musik der 1920er Jahre erklingt in den Songs der Stars Hilda Loewe aka Henry Love und Hildegard Geiringer aka Harry Harald. Beide Komponistinnen, die viel auf Radio Wien gespielt wurden und als Pianistinnen im Wiener Konzertleben verankert waren, konnten sich durch Flucht ins Exil vor dem Nazi-Regime retten. Die Gartenlieder der Komponistin Fanny Hensel reflektieren die unbeschwerte Seite der Natur. Michael Mautners Vokal-Kompositionen führen in die Gegenwart und zum Skyspace von James Turrell.

Tickets: € 25 (inkl. Stationentheater und Eintritt MAK Geymüllerschlössel)
Tickets sind ausschließlich online erhältlich.
Treffpunkt: Foyer MAK Geymüllerschlössel

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