Stadt + Land = 40

Urbanismus Öffentlichkeit Geschichte Ausstellung
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1 Termin
Mittwoch 20. Mai - Sonntag 1. November
Mi 20. Mai -
So , 1. Nov.
Ausstellung
Stadt + Land = 40

Eine Ausstellung in zwölf Stationen

40 Jahre nach der Wahl St. Pöltens zur Landeshauptstadt untersuchen das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich und das Stadtmuseum St. Pölten gemeinsam, wie sich Stadt und Land seitdem verändert haben.

Die Ausstellung führt an zehn zentrale Orte in der Stadt, Start- und Endpunkt bilden die beiden Museen. Jede Station stellt einen wichtigen Bereich des Lebens in der Region in den Mittelpunkt. Zeitgenössische Bilder veranschaulichen den Wandel in Stadt und Land.

St. Pölten wird Landeshauptstadt

Bis 1918 war Wien Hauptstadt des Kronlandes Niederösterreich. Mit der Trennung Wiens und Niederösterreichs 1922 ging diese verloren. Aus finanziellen Gründen verzichtete man zunächst auf eine eigene Landeshauptstadt. Der Sitz der Landesregierung verblieb im Landhaus in der Wiener Herrengasse. Zwar gab es nach 1955 wiederholt politische Vorstöße zu einer Hauptstadtlösung, aber keine Einigung. Fachleute der Raumplanung empfahlen eine eigene Hauptstadt und bevorzugten St. Pölten – um die Landesmitte aufzuwerten und die in Wien auf 14 Standorte verteilte Landesverwaltung in einem eigenen Regierungsbezirk zu vereinen.

Anfang der 1980er-Jahre belebte Landeshauptmann Siegfried Ludwig die Diskussion neu. Einer Einigung zwischen ÖVP und SPÖ folgte am 1. und 2. März 1986 eine Volksbefragung: „Landeshauptstadt – ja oder nein?“ 56 Prozent sprachen sich dafür aus, 45 Prozent wählten St. Pölten, 29 Prozent Krems an der Donau. Am 10. Juli 1986 beschloss der Landtag schließlich, St. Pölten zur Landeshauptstadt zu erheben.

Das neue politische Zentrum sollte am linken Traisenufer entstehen, wo damals Schrebergärten, Firmen und ein Stadion auf dem Areal der ehemaligen Trabrennbahn lagen. Ernst Hoffmann gewann einen internationalen Architekturwettbewerb zur Errichtung eines modernen Regierungsviertels, das Landtag, Verwaltung und öffentliche Räume umfasst. 1992 wurde der Spatenstich gefeiert, 1997 übersiedelten Landesregierung und Landtag nach St. Pölten.

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