Sonic Relations
Zeitgenössische Kunst Klangkunst Musikperformance Ausstellung
Verbindung zu esel.at
Gruppenausstellung
Die Gruppenausstellung versammelt Arbeiten aus dem Seminar Sonic Art. Sound as Material in Artistic Practice (Abteilng Support Kunst und Forschung), die unter der Leitung von Karl Salzmann im Rahmen des ÆSR – Applied/Experimental Sound Research Lab entstanden sind.
Sonic Relations erkundet Klang als Material. Ausgehend von Ansätzen der elektroakustischen Praxis und aktuellen Debatten des „Sonic Turn“ verbinden die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten Gestaltung und Kontext: von der plastischen Bearbeitung von Sound bis zu räumlich situierten Installationen, die Hörumgebungen, Narrative und Identität verhandeln. Gezeigt wird ein breites Spektrum: unter anderem Videoarbeiten und Interventionen zum Thema Klang und Identität, über sich im Raum bewegende Trommeln, bis hin zu eigens entwickelten Empfängerantennen. Die Werke untersuchen, wie Klang unsere Wahrnehmung beeinflusst, wie er auf Umwelt und Körper wirkt, welche ästhetischen und politischen Möglichkeiten historische und gegenwärtige Technologien eröffnen und was sich aus Klanglandschaften lernen und durch Interventionen transformieren lässt. Klang wirkt in den gezeigten Arbeiten nicht nur als etwas, das gehört wird, sondern als Medium, das Räume formt und Beziehungen zu seiner Umgebung etabliert.
Beteiligte Künstler*innen:
Carina Wowerath
Flores Paul
Janina Hoffmann
Joannis Murböck
Maerie C. Fricke
Paula Kiermaier
Philipp Steinkellner
Viktoria Kerkewitz
Öffnungszeiten der Gruppenausstellung:
25.–26.06.2026, jeweils 10–12 und 16–20 Uhr
Dies Lehrveranstaltung Sonic Art. Sound as Material in Artistic Practice, war Teil des ÆSR Lab – Applied/Experimental Sound Research Laboratory. ÆSR Lab ist ein Kooperationsprojekt der Universität für angewandte Kunst Wien (Support Kunst und Forschung und dem Artistic Research Center (ARC), des Instituts für Komposition, Elektroakustik und Tonmeister:innen-Ausbildung (IKE) der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie dem Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. ÆSR Lab wird durch das BMBWF und in Kooperation mit der Recovery and Resilience Facility (RRF) der EU finanziert.