Soft Culture, or On Flexible Bodies and Overwhelming Ideas
Darstellende Kunst Literatur Vortrag Performance
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Der performative Vortrag findet im Rahmen eines kreativen Dialogs zwischen dem Kunsttheoretiker Viktor Čech (CZ) und der Künstlerin und Choreografin Zuzana Žabková (SK) statt. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Können Orte und Räume nicht nur als Aufbewahrungsorte materieller Erinnerung, sondern auch als Träger verkörperter historischer Erinnerung dienen? Ist es möglich, die Geschichte einer bestimmten Stadt, eines Landes oder einer Kultur anhand dieser Bewegungsbahnen und Schnittpunkte vergangener Körper – ihrer Bewegungen, der Choreografien von Menschengruppen oder einzelner Individuen – zu rekonstruieren?
Kann uns dies helfen, Antworten auf die historischen Traumata der Moderne zu finden, die in der österreichischen und mitteleuropäischen Gesellschaft nach wie vor nachwirken? Dazu gehören das Erbe von Faschismus, Nationalsozialismus und Intoleranz sowie unerfüllte oder verzerrte Träume und Utopien, gefolgt von Jahrzehnten historischer Amnesie.
Dieser peripatetischer Vortrag mit Performance versucht, diese Fragen zu beantworten. Er stützt sich auf zwei Bereiche, in denen die Ästhetik und Politik von Körperlichkeit und Bewegung als grundlegender Ausgangspunkt dienen: Choreografie und monumentale Bildhauerei. Konkret wird er sich auf Begegnungen mit einigen Beispielen des avantgardistischen Tanzes der Zwischenkriegszeit und der österreichischen Bildhauerei jener Zeit stützen.
Gemeinsam nehmen der Theoretiker und der Künstler Sie mit auf eine kurze Reise durch eine Reihe von Begegnungen mit Körpern der Vergangenheit, bei denen Geschichte auf aktuelle kulturelle und politische Themen trifft.
Beteiligte Künstler:innen / Akteur:innen: Zuzana Žabková (SK), Viktor Čech (CZ)