Samson, Superwoman und Krusty, der Clown
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Jüdische Bilder-Geschichten vom Mittelalter bis zur Gegenwart
34. Internationale Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs in Kooperation mit dem Literaturhaus Wien / Österreichische Exilbibliothek
Konzept: Merle Bieber, Benjamin Grilj, Philipp Lenhard, Christoph Lind, Martha Keil | Injoest
Organisation: Sabine Hödl | Injoest und Veronika Zwerger | Literaturhaus Wien / Österreichische Exilbibliothek
Die jüdische Geschichte ist seit mehreren Jahrzehnten ein Stoff, der auch in Comics und Graphic Novels verarbeitet wird. Ende der 1980er Jahre erschien Art Spiegelmans Comic Maus, das die Shoah auf neue Weise thematisierte und dafür mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Von Maus beeinflusst, setzte in der Folge ein regelrechter Boom ein. Auch die 34. Internationale Sommerakademie setzt sich mit jüdischen Bilder-Geschichten auseinander. Sie nimmt nicht nur mehrere Epochen und Themen in den Blick, sondern auch die ganze Bandbreite künstlerischer Genres. Historische Ereignisse oder die Abenteuer echter und erfundener jüdischer Held:innen wurden nicht nur in Comics und Trickfilmen erzählt, sondern auch in der Buchmalerei des Mittelalters oder frühneuzeitlichen Flugblättern. Die Sommerakademie rückt Künstler:innen und Leser:innen, Selbst- und Fremdbilder, Genres und Medien sowie jüdisch-nichtjüdische Beziehungen ins Bild.
Die Tagung findet von Mittwoch bis Freitag statt. 8.+ 9. 7.: 9.30-17.30 Uhr, 10.7: 9:30-13:00 Uhr.
Das Programm wird nicht gestreamt.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.