Sam's Bar 2026

Musik Film Veranstaltungsreihe Konzert Screening
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7 Termine
Donnerstag 3. Dezember
3. Dez.
Do
19:30
Konzert
Biz, Kalisch, Lind, Pawluk, Soyka
Einlass in die Bar ab 19.00 Uhr.
Sam's Bar
Samstag 5. Dezember
5. Dez.
Sa
19:30
Konzert
Sheen Trio
Einlass in die Bar ab 19.00 Uhr.
Sam's Bar
Donnerstag 10. Dezember
10. Dez.
Do
19:30
Konzert
Alex Franz Zehetbauer
Einlass in die Bar ab 19.00 Uhr.
Sam's Bar
Samstag 12. Dezember
12. Dez.
Sa
19:30
Konzert
Scheiny’s All Star Yiddish Revue
Einlass in die Bar ab 19.00 Uhr.
Sam's Bar
Donnerstag 17. Dezember
17. Dez.
Do
19:30
Konzert
Peter Rom
Einlass in die Bar ab 19.00 Uhr.
Sam's Bar
Samstag 19. Dezember
19. Dez.
Sa
19:30
Konzert
Basma Jabr & Amine Mesnaoui
Einlass in die Bar ab 19.00 Uhr.
Sam's Bar
Sonntag 20. Dezember
20. Dez.
So
19:30
Screening
Lechner mit Kafka im Hamakom
Einlass in die Bar ab 19.00 Uhr.
Sam's Bar

Biz, Kalisch, Lind, Pawluk, Soyka

Combined Worlds

Die Konzertreihe von Sam’s Bar wird eröffnet mit „Combined Worlds“, einer der besonders spannenden Formationen von Uli Soyka’s Projektplattform PANTAU-X-Music & Arts. Fünf großartige Musiker:innen begegnen hier einander, die ausgehend von ihren unterschiedlichen Erfahrungen und persönlichen Erinnerungen die verschiedensten Musikstile zusammenweben. Geschöpft wird aus Jazz, jüdischer Tradition, orientalischer Weltmusik, Chansons, RAP Songs und zeitgenössischer Musik – alles ist möglich! Offene Begegnungen, Neugierde und die Lust am gemeinsamen Improvisieren fügen sich in „Combined Worlds“ zu einem einzigartigen Hörerlebnis zusammen.

Töne, Melodien, Geräusche wie auch Textinhalte bringen Unbewusstes zum Klingen. Verdrängtes, die verbotenen und nicht erzählten Geschichten, unsagbare Empfindungen und wortlose Sehnsüchte bilden den Stoff der Musik, die Sie an diesem Abend erleben können. Im assoziativen Schaffen von Musik und dem Erleben der Hörer:innen treffen die Erfahrungen aller Beteiligten aufeinander. So lassen sich Lust und Unlust, Stille und Extase, Freude und Trauer miteinander teilen.

Willkommen auf dieser spannenden musikalischen Reise – lassen Sie sich berühren!

Sheen Trio

Transitory

Nach „Gozar“, dem gefeierten Debütalbum des Sheen Trios – der Name der Band verweist auf den sechzehnten Buchstaben des persischen Alphabets – erschien nun Anfang 2026 bei Unit Records das neue Werk „Transitory“ – ein Album voll erzählerischer Tiefe und improvisatorischer Freiheit.

Mit „Transitory“ erschafft das Trio um die Bassklarinettistin und Komponistin Shabnam Parvaresh, deren Name ebenfalls mit einem „Sheen“ beginnt, dichte, atmosphärische Klanglandschaften zwischen Jazz, Krautrock, Free Jazz, Rock und experimentellen Texturen, durchwoben von Einflüssen aus dem Iran.

Die Musik bewegt sich im Spannungsfeld von Chaos und Stille und verknüpft persönliche Erinnerungen mit globalen Umbrüchen. Atmosphärisch ungemein dicht, schwelgerisch und von betörender Sinnlichkeit wirkt sie wie ein mythisches Fortbewegungsmittel, das die Zuhörer:innen in unbekannte Klangräume transportiert.

Shabnam Parvaresh’ musikalische Reise begann in Teheran, als Mitglied des Teheraner Symphonieorchesters. 2014 kam sie nach Deutschland, um Jazz-Klarinette zu studieren, und gründete fünf Jahre später das Sheen Trio. Ein Klanggewebe, in dem sich all ihre musikalischen Einflüsse vereinen. Gemeinsam mit Ula Martyn-Ellis an der Gitarre und Philipp Buck am Schlagzeug entstanden und entstehen experimentierfreudige Kompositionen, die einer musikalischen Migration gleichen: mal ruhig und kontemplativ, mal impulsiv und abenteuerlustig und stets auf der Suche nach neuen, unentdeckten Gebieten.

Alex Franz Zehetbauer

Der Performer und Musiker Alex Franz Zehetbauer kreiert mit seinen Songs und sämtlichem Klangmaterial seines Repertoires einen ganz besonderen Abend für Sam’s Bar. Unter Verwendung von Stimme, Hydrophonen, Klavier und Leier trifft verkörperte Klangpraxis auf mittelalterlichen Minnesang und Avant-Pop. Anspruchsvolle Melodien, eigenartige Gesangseskapaden und “a trickster’s humor” sind die Zutaten für einen im besten Sinne eigenartigen Abend in der Schwebe zwischen Ernsthaftigkeit und Absurdität. Enjoy!

Scheiny’s All Star Yiddish Revue

Zur Chanukkazeit sorgen sie genau für das, was man in Sam’s Bar für den angemessenen Glanz des Abends braucht: beseelten, frechen Swing authentisch jüdischer Musik!

„Scheiny’s All Star Yiddish Revue“ bietet dem Publikum ein unterhaltsames Repertoire aus traditionellen jiddischen Liedern, eine Prise modernen Klezmer, jüdischem Swing aus den 40ern, 50ern und 60ern und nicht zuletzt Shtikeln aus dem “Borsht Belt”, der berühmten Musik- und Comedy-Tradition der “jüdischen Alpen” – den Catskill Mountains in Upstate New York. Die Sängerin and Komödiantin Deborah „Scheiny“ Gzesh, selbst dem pulsierenden Biotop jüdischer Theater-, Tanz- und Performancekunst zwischen Chicago und New York entstammend, wird dabei kongenial von ihrer großartigen Band begleitet.

“Scheinys“ Band, mit dem stilsicheren Thomas Berghammer, Muamer Budimlić am Akkordeon das kein Auge trocken lässt und den berühmt berüchigten Herren Paul Skrepek und W. V. Wizlsperger nehmen Sie im Schein der Kerzen mit auf eine Achterbahnfahrt zwischen Wehmut und augenzwinkernder Ironie, zwischen Belz, dem Borsht Belt und darüber hinaus.

Absolute Empfehlung!

Peter Rom

Wanting Machine II

Sämtliche Hits aus Peter Roms „Wanting Machine“ Projekt werden an diesem Abend in der Quartett-Besetzung mit Manu Mayr, Matthew Halpin und Raphael Vorraber präsentiert. Peter Rom ist Mitbegründer der Jazzwerkstatt Wien und einer von vier genialen Musikern der Formation Synesthetic4, mit der er 2024 den Österreichischen Jazzpreis gewann. Außerdem ist Rom einfach ein begnadeter Gitarrist, subtil, virtuos und humorvoll. So auch seine Kompositionen und Arrangements, die auf den beiden Alben „Wanting Machine“ und „Wanting Machine II“, letzteres ist im Frühjahr dieses Jahr erschienen, in großer Besetzung und immer wieder überraschender Instrumentation zu hören sind. Die Liveformationen, in denen gespielt wird, variieren, sind oft reduzierter und nicht minder spannend. In „Wanting Machine“ begegnen uns Peter Roms fragile Konstruktionen, die sich beständig wandeln, Klangfarben ausloten und die verstecktesten Winkel aufspüren, ein vielschichtiges Geflecht aus Linien, Geräuschen und rhythmischen Fragmenten und eine große Freude für jedes offene Ohr.

Peter Roms individuelles Temperament und Schöpfertum verstehen definierte Reglements des Jazz und Rock mit Anders-Bestimmungen, -Zusammenhängen in einer elementaren Aktualität zu festigen. Feinfühlige Dekonstruktion und ökonomische Vorstellung verbreiten in seiner Musik eine neubefundene Schönheit filigraner Intensität. (Hannes Schweiger)

Basma Jabr & Amine Mesnaoui

Athar

Zeitgenössische arabische und andalusische Musik

Athar von Basma Jabr und Amine Mesnaoui ist in der arabischen und andalusischen Musiktradition verwurzelt. Sie arbeiten mit traditionellen Melodien und Gedichten und kreieren auf dieser Basis neue Interpretationen für Gesang und Klavier. Basmas „unvergessliche Stimme“ (Rob Weisberg) – zart und kraftvoll zugleich – vermittelt emotionale Tiefe und bewegt sich leichtfüßig zwischen Intimität, Ornamentierung und freier Improvisation. Der Pianist Amine Mesnaoui schafft mit großer Sensibilität, harmonischem Feingefühl und einem besonderen Sinn für Interaktion das Fundament und den Raum, in dem sich die Musik frei entfalten kann.

Die melodischen Originale bleiben stets im Zentrum der überraschenden Arrangements, der harmonischen Bewegungen und den Improvisationen der beiden Spitzenmusiker:innen. Akribisch arrangierte Passagen wechseln sich stetig mit freien Momenten des spontanen Dialogs ab.

Das Ergebnis ist eine persönliche und zeitgenössische Interpretation des arabischen und andalusischen Repertoires, die traditionelle Melodien und Poesie mit neuen musikalischen Formen, Improvisation und einem engen musikalischen Dialog zwischen zwei unverwechselbaren Stimmen verbindet.

Lechner mit Kafka im Hamakom

Filmscreening

Otto Lechner ist nicht nur einer der herausragendsten Musiker Österreichs, sondern auch ein hervorragender Interpret von Franz Kafka. Anlässlich seines 60. Geburtstags widmete Otto Lechner im Jahr 2024 zu Franz Kafkas Hundertstem Todestag ein Konzert im Hamakom: Nicht einmal gefangen .

Mit Hilfe von Bernhard Pötscher, dem Regisseur von Lechners Biopic Der Musikant , ist unter dem Titel Lechner mit Kafka im Hamakom nun eine DVD geworden. Da sind wir doch gerne Gastgeber und feiern einen großartigen Musiker und einen unvergesslichen Autor mit dem Screening der brandneuen DVD in Sam’s Bar.

Alle Franz Kafka und Otto Lechner Liebhaber:innen sind herzlich dazu eingeladen!

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