Sabine Jelinek: Vortices
Zeitgenössische Kunst Fotografie Installation
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Wellenförmige bewegte Bildbahnen durchziehen die runden Leuchtdisplays der Sternenpassage und treten unter dem Tonnengewölbe in Dialog mit der barocken Architektur des Raumes. Die seit 2017 entstehende Serie Vortices basiert auf fotografischen Selbstporträts, die durch präzise Einschnitte, Verschiebungen und materielle Eingriffe in fragile Bildkörper transformiert werden. Aus der glatten fotografischen Oberfläche entstehen Strukturen, die an Strömungen, Wellenbewegungen oder magnetische Felder erinnern und Identität als etwas Bewegliches, Fragiles und Prozesshaftes sichtbar machen. So entfaltet sich eine Spannung zwischen wissenschaftlicher Ordnung und subjektiver Erfahrung, zwischen kosmologischem Modell und körperlicher Spur.
Die Ausstellung Sabine Jelinek: Vortices, 2026–27, findet auf Einladung von Astrid Peterle, Chefkuratorin des MuseumsQuartier Wien, statt.
Zur Eröffnung spricht Astrid Peterle. Die Künstlerin ist anwesend.
Anlässlich der Eröffnung erscheint Lumen Zine, Nr. 16: eine 24-seitige Publikation mit einem deutsch-englischem Artist Statement der Künstlerin, einem kurzen Beitrag des Wissenschaftlers Christian Köberl, der die Reihe von Beginn an begleitet hat, sowie Arbeiten aus der seit 2017 entstehenden Serie Vortices, die in der Sternenpassage bis Ende März 2026 zu sehen ist.
Die Ausgabe Nr. 16 ist zugleich die letzte der Reihe Lumen Zine, die bei Schlebrügge.Editor (Wien) erschienen ist. Sie ist am Eröffnungsabend kostenlos erhältlich und danach bis Ausstellungsende im Warenautomaten der Passage verfügbar.