Sabine Jelinek – Transfiguration
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Verbindung zu esel.at
Artist Talk mit Sabine Jelinek im Gespräch mit Sebastian Gansrigler. In Anwesenheit der Künstlerin und des Verlags.
Das 120 Seiten umfassende Buch enthält 50 Abbildungen der Serie Transfiguration (2003–2026). In dieser fortlaufenden Reihe fotografischer Selbstporträts hält Sabine Jelinek wiederkehrende Momente des Nasenblutens im Spiegel fest – intime, akute körperliche Zustände, in denen sie zugleich Motiv und Autorin des Bildes ist. Dem gestalterischen Konzept folgend, erhalten die Fotografien eine spezielle Lackierung, die den spiegelnden Charakter der Porträts visuell hervorhebt. Das bewusst kompakte Buchformat betont die Vulnerabilität und intime Dimension der Serie. Der Begleittext von Ruth Horak verortet die Arbeiten im Kontext des Selbstporträts mit Kamera im Spiegel und verbindet kunsthistorische Bezüge zur Leidensdarstellung mit medienreflexiven Fragen nach Apparat, Blick und fotografischer Selbstbeobachtung.
120 Seiten, 17 x 23 cm
Hardcover, Fadenheftung
50 Abbildungen
Sabine Jelinek (*1969 in Wien) lebt und arbeitet in Wien und Linz. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien. 2024 promovierte sie im künstlerisch-wissenschaftlichen PhD-Programm und lehrt seit 2008 an der Kunstuniversität Linz, derzeit als Assoziierte Professorin für Transmediale Fotografie. Ihr künstlerisches Werk wurde national und international gezeigt, u. a. im Lentos Kunstmuseum Linz, im Museum der Moderne Salzburg, im Austrian Cultural Forum New York und aktuell im Francisco Carolinum Linz.