Rough Translation Lab: Andrij Ljubka

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Montag 25. April 2022
25. April 2022
Mo
18:30
Rough Translation Lab: Andrij Ljubka

Lab 1_Grob gesagt: Krieg
Institut für Sprachkunst

Aus nächster Nähe und sehr weit weg. Auf der gleichen Seite, doch von hier sieht sie so anders aus. Nichts versteht sich mehr von selbst. Verstehst du, was ich meine?

In Kooperation mit brut Wien und Literaturhaus Wien unternimmt das Institut für Sprachkunst den Versuch, mit Literatur die Weiten zwischen Kriegsalltag und Friedensnormalität zu begreifen und an einen gemeinsamen Ort des Sprechens zu übersetzen.
Mit den ukrainischen Dichter:innen Andrij Ljubka, Iryna Tsilyk, Juri Izdryk und Taras Prochasko, via Zoom aus der Ukraine zugeschaltet.

Kuratiert und moderiert von Evgenia Lopata (Kulturmanagerin und Übersetzerin, künstlerische Leiterin und Geschäftsleiterin des Poesiefestivals Meridian Czernowitz)

Lesungen & Gespräche am 25.04., 02.05., 16.05., 14.06.2022, jeweils um 18.30 Uhr.

25. April: Lesung Gespräch mit Andrij Ljubka
Andrij Ljubka arbeitet als Essayist, Kritiker und Übersetzer aus dem Polnischen, Kroatischen, Serbischen und Englischen. Seine Gedichte und Übersetzungen sind in verschiedenen Zeitschriften erschienen und er hat mehrere Gedichtbände veröffentlicht, darunter sein Debüt Visim misjaciv shysofreniyi (Acht Monate Schizophrenie, 2007). Außerdem schreibt er Kurzgeschichten und Romane. Sein erster Roman Karbid (2015) wurde von BBC Ukraine in die Endauswahl für das Buch des Jahres aufgenommen. Die polnische Übersetzung wurde 2017 in die engere Auswahl für den Angelus Central-European Literary Award aufgenommen. Neben anderen Auszeichnungen erhielt er den Literaturpreis der Kovalev Foundation in den USA und den Shevelov-Preis für das beste Essaybuch des Jahres 2017 in der Ukraine. Seine kulturpolitischen Kolumnen erscheinen im Online-Magazin “Zbruc”, in der Kiewer Tageszeitung “Den” und in der Krakauer Zeitschrift “New Eastern Europe“. Seine Gedichte wurden u. a. ins Ungarische, Deutsche, Russische, Weißrussische, Englische, Polnische und Portugiesische übersetzt. Andrij Ljubka ist Mitglied des ukrainischen PEN.

Eine Veranstaltung des Institut für Sprachkunst / Universität für angewandte Kunst Wien in Kooperation mit brut Wien und Literaturhaus Wien.

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