Ronald Kodritsch: Hart arbeiten, weich schlafen

Zeitgenössische Kunst Bildende Kunst Ausstellung
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2 Termine
Montag 11. Mai
11. Mai
Mo
18:00
Eröffnung
Ronald Kodritsch: Hart arbeiten, weich schlafen
Dienstag 12. Mai - Donnerstag 11. Juni
Di 12. Mai -
Do , 11. Juni
Ausstellung
Ronald Kodritsch: Hart arbeiten, weich schlafen

HART ARBEITEN, WEICH SCHLAFEN
Rezente Malerei von Ronald Kodritsch

Wenn wir von C.G. Jung ausgehend, die dort gesagt wirkende Welt der Archetypen im „Allgemeinen Unbewussten“ heranziehen, so könnte man sinngemäß etwa zusammenfassen, dass umso ärmer ein Individuum im aktiven Ausleben und Bewusstmachen von verborgenen seelischen Inhalten ist, desto häufiger entstehen seelische Probleme und negative Übertragungen im sozialen Feld. Infolge auch Leiden, Missverständnisse und Streit, oft Vereinsamung mit allen seinen negativen Folgen. Der so kolportierte „Mythos“ erzählt uns in unendlichen Varianten, die Geschichte der Menschheit auf der Ebene der subjektiv wirksamen Bilder und Vernetzungen über die Zeit hinweg.
Die Kunst, jeweils in „ihrer Zeit“, war immer in Summe ein verlässlicher Lieferant für Angebote an wirksamer Katharsis, man denke nur an die gesellschaftliche Strahlkraft der Oper und der Musik bzw. der Dichtung über die Jahrhunderte.
Die Malerei hat da keinen minderen Platz, denn auch für sie ist eine langfristige Breitenwirkung seit der Renaissance erkannt.
In Ronald Kodritsch seiner Kunst, sind viele aktive Posten des Unbewussten in ständiger Varianz zu bemerken. Geister, Geisterbäume, Objektrepräsentanzen eines Individuums in einem „frisierten Hund“ oder als lebendige Büste. Auch als geheimnisvoller Traktorfahrer „Stanley“ in allen Wetterlagen unterwegs oder als freundlich grüßender „Knotenblätterpilz“. Hier findet jede „modern verlorene“ Seele ein heilsames Kräutlein, eine labende Quelle, einen stützenden Stab…..ich meine jeder „Geist“ ein Sofa um sich zu erholen.
Alles hier neigt zur Verschleifung von Bedeutung und Eigenschaft mit sympathischen Irrwitz. Mit einem Wort, bestens dazu geeignet, der Theorie von C.G.Jung zu genügen, das das Zulassen von für unmöglich gehaltene seelische Inhalte, eine heilende und fördernde Wirkung auf unser Individuum haben kann.
Kodritsch, der auch Musiker war, hat die unkomplizierte Herangehensweise eines Songschreibers für die Malerei erobert und liefert uns auf diesem Wege tiefenpsychologische Ausstrahlung und Zuversicht unter dem Motto: „Wie man malt, so schläft man…“

Ausstellungseröffnung: Montag, 11. Mai 2026 um 18.00 Uhr
Der Künstler ist anwesend.

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