Robert Schaberl / Yun Wang

Bildende Kunst Ausstellung
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1 Termin
Freitag 10. April
10. April
Fr
18:00
Eröffnung bis 20:00
Robert Schaberl / Yun Wang

Wir freuen uns Ihnen die neuesten Werke von
Robert Schaberl und Yun Wang präsentieren zu dürfen.

Die Künstler sind zur Vernissage anwesend.

ROBERT SCHABERL

Kreisrunde Formen, die an Tondi, vexierbildhaft an Tunnel und gleichzeitig an Lichtkegel erinnern, deren changierende Farben sich durch Bewegung verändern, verleihen Robert Schaberls Werken eine unglaubliche Sogwirkung und Anziehungskraft. „Zentralformen” nennt der österreichische Künstler seine Arbeiten, die zunächst die sinnliche Wahrnehmung ansprechen sollen, um dann zu einer analytischen Reflexion dieses Sinneseindrucks anzuregen. So kippen die haptischen, lichtbündelnden Oberflächen und lösen sich bei näherer Betrachtung in Farbmassen, Kratzspuren und Spiegelungen auf. Schaberls konzentrische Abstraktionen, die er in verschiedenen farblichen Abstufungen zwischen matt und glänzend ausführt, entstehen durch die Überlagerung von bis zu 70 Farbschichten (…) Durch Reflexion & Lichtspiegelung verändert sich die Farb- und Raumwirkung des Bildes je nach Beobachtungsperspektive. Schaberls Kunstwerke sind auf das Zusammenspiel von Licht, Umraum und Betrachter angelegt. Bewegung entsteht sowohl vor als auch
in den Bildern selbst.

© Constanze Johanna Malissa (Aus “Kunst der Gegenwart - Albertina Museum 2024)

YUN WANG

Ihre asiatischen Wurzeln sind vor Allem im früheren Werk noch deutlich spürbar, wenngleich eine entschiedene Orientierung an postmodernen westlichen Ausdrucksformen zu eigenwilligen Transformationen führt. Die traditionelle chinesische Tuschzeichnung und Landschaftsmalerei mit ihren kennzeichnenden Farbaufträgen, die zwischen kräftigen satten Farbwolken und feinen transparenten Nuancen changieren, auf der einen Seite, sowie die asketische Kunst der Kalligraphie auf der anderen Seite bieten permanente Anregungen, die sich bis heute in Yun Wangs Malerei niederschlagen. Auch fernöstliches Gedankengut, die Idee einer engen Zusammengehörigkeit aller lebenden Existenzen auf der Erde, die Vorstellung, dass jedes Gewächs oder auch ein Stein beseelt sei, das Ideal einer harmonischen Verbundenheit von Mensch und Welt, eines Einklangs mit der Natur (und den diese bevölkernden Geistern), will Yun Wang in ihren Arbeiten vergegenwärtigt wissen. Das ideelle Universum ist oftmals Motiv und Titel ihrer Arbeit.

© Margareta Sandhofer (Textauszug)

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