Requiem – Tagerl des Zorns
Theater Theateraufführung
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von spitzwegerich
REQUIEM: Tagerl des Zorns bringt die IMPACT DAYS 2026 ins Theater am Werk: Eine spirituelle Schulungsveranstaltung wird zum skurrilen Resonanzraum einer Gegenwart, ein neues Objekttheater von spitzwegerich.
Inhalt
Ein Tagerl des Zorns kündigt sich an: Die Frequenzen steigen. Grinzing soll fallen. Und irgendwo zwischen Heilsversprechen, Quantenphysik und Jausenmesser wartet bereits der große Geschäftsführer.
REQUIEM: Tagerl des Zorns bringt die IMPACT DAYS 2026 ins Theater am Werk: Eine spirituelle Schulungsveranstaltung wird zum skurrilen Resonanzraum einer Gegenwart, in der sich Untergang und Erlösung, Heilsversprechen und Drohung, Komik und Gewalt unablässig ineinander verschieben. Das Sakrale trifft auf das Banale, das Erhabene auf den Wiener Schmäh und auf Slapstick.
Der Autor Max Höfler verdichtet die katholische Totenmesse zu einer anarchischen Farce über Autorität, Angst und die Ökonomie des Glaubens. Aufgebaut als Liturgie treibt spitzwegerich Max Höflers Wortwitz auf die Spitze und trägt nebst Förderstrukturen, Hierarchien und ganzen Stadtteilen Wiens auch die Trilogie des Fluiden „Rotz, Blut und Wasser“ zu Grabe. Ein Requiem für eine Welt, die vielleicht gar nicht gerettet werden will.
„Trilogie des Fluiden:“ Das Kollektiv spitzwegerich startete im April 2025 eine dreiteilige Objekttheater-Serie über die großen Klassiker unter den Körperflüssigkeiten: Blut, Rotz und Wasser. Den Abschluss bildet der vierte Abend: Hier wird getrauert, gelacht und gespielt – als Hommage an das „requiem viennense“ der Wiener Gruppe und an Wien selbst.
Opulent, experimentell und vielschichtig bringt das Kollektiv spitzwegerich zeitgenössisches Figuren- und Objekttheater in Kontakt mit poetischen, gedanklichen und akustischen Auseinandersetzungen. In Zusammenarbeit mit Autor*innen, Musiker*innen, Choreograf*innen und Performer*innen entsteht eine eigene Theatersprache, die sich durch die Gleichwertigkeit künstlerischer Formen auszeichnet. 2022 erhielt das Kollektiv den „Outstanding Artist Award“ für darstellende Kunst des BMKOES.