Raven mit Long Covid
Theater Performance Kunst Theateraufführung
Verbindung zu esel.at
Konzept & Inszenierung: Showcase Beat Le Mot
RAVEN mit Long Covid von Showcase Beat Le Mot und dem Theater am Werk ist Symposium, Zusammenkunft und ein Stück über Höchstleistungen und was passiert, wenn nichts mehr geht. Das Event schafft einen Raum für das vielfältige Wissen, die Geschichten und die Kunst, die unter den Bedingungen und im Umfeld der chronischen Erkrankung ME/CFS entstehen.
Inhalt
Ausgangspunkt und Bezugsrahmen dieser Eigenproduktion des Theater am Werk ist die chronische Erkrankung ME/CFS, deren unsichtbare wie einschneidende Folgen für Betroffene das gesellschaftliche Verständnis von Energie, Arbeit und Teilhabe radikal herausfordern. Mit dem Berliner Künstlerkollektiv Showcase Beat Le Mot entwickelt das Theater am Werk ein Projekt, in dem vielfältige Perspektiven aufeinandertreffen: Erfahrungswissen, theoretische Reflexion, persönliche Geschichten und künstlerische Ausdrucksformen, die trotz oder gerade durch die Bedingungen einer chronischen Erkrankung entstehen. Es geht um das Sichtbarmachen eines Wissens, das oft marginalisiert bleibt, und um die Frage, welche Formen von Kunst, Gemeinschaft und Sprache sich aus diesem besonderen Spannungsfeld heraus entwickeln lassen.
Für die Gestaltung dieses Projekts hat das Theater am Werk durch einen Open Call erkrankte und nicht erkrankte Künstler*innen adressiert. Gesucht wurde der Kontakt zu Long Covid-, Post Covid-, ME/CFS-erkrankten Menschen, Begleiter*innen, Aktivist*innen, Expert*innen, Künstler*innen und Theaterbesucher*innen, die sich mit eigenen Beiträgen beteiligen möchten.
Showcase Beat Le Mot über ihren Theaterabend:
„RAVEN mit Long Covid ist Symposium, Zusammenkunft und ein Stück über Höchstleistungen und was passiert, wenn nichts mehr geht. Das Event schafft einen Raum für das vielfältige und oft hybride Wissen, die Geschichten und die Kunst, die unter den Bedingungen und im Umfeld der chronischen Erkrankung ME/CFS entstehen. Referenzen sind Exzess und Club-Kultur der 90er Jahre und klaustrophobische Fantasien des erzwungenen Stillstands. Für die Gestaltung der Veranstaltung laden wir erkrankte und nicht erkrankte Künstler*innen mit verschiedenen Beiträgen ein.“