Queering the Belvedere: Isabella von Parma
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Eine unbekannte queer-feministische Ikone?
Kunstvermittlerin Francesca Liva und Kunsthistoriker Kero Fichter begeben sich auf die Spuren einer der wenigen historisch verifizierten lesbischen Frauen in der österreichischen Geschichte: Mit Isabella von Parma begegnen wir einer Schwiegertochter Maria Theresias. In Wien wird die italienische Prinzessin als charmant wahrgenommen. Sie steht in Briefwechsel mit ihrer Schwägerin Marie Christine, der ein queeres Begehren belegt und somit mit den heteronormativen Vorstellungen des Hofes bricht. Zudem verschriftlicht sie ihre Gedanken zur Rolle der (adeligen) Frau, die aus heutiger Sicht deutlich feministische Perspektiven aufweisen.