Public Program: Poetik der KI

Arbeit , Familie Sorge
Medien & Technologie Darstellende Kunst Literatur Musikperformance Lesung Präsentation Diskussion
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1 Termin
Donnerstag 12. März
12. März
Do
17:00
Präsentation bis 20:00
Public Program: Poetik der KI
Blickle Kino

Lesung, Gesang und Diskussion über die Entanglements zwischen Literatur, Medien, Stimme(n) und Gender

Warum lohnt es sich, die Welt in ihren Verknüpfungen, Gegensätzen, Konflikten, Verschachtelungen und Verflechtungen (Entanglements) zu verstehen? Wie können die Praktiken, die Forschung ermöglichen, reflektiert werden? Woraus bestehen die Entanglements zwischen Literatur, Medien, Stimme und Gender? Diesen Fragen geht die Veranstaltung in Kooperation mit der Doc-School der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien nach.

Die Autorin Josefine Soppa (Berlin) liest aus ihrem Text „Klick Klack, der Bergfrau erwacht“. Der Chor der Statistik (Berlin) bringt unter der Leitung Musikerin und Regisseurin Bernadette La Hengst Gedichte über KI, Arbeit und Sorge zur Aufführung. Darauf folgt eine Podiumsdiskussion zu postdigitalen und postautonomen ästhetischen Kooperationen mit Hanna Hamel (TU Berlin) und Medienwissenschafterinnen des TFM-Instituts der Universität Wien.

PROGRAMM

17:00
Begrüßung und Einführung: Leonie Kapfer und Andrea Seier

17:20
Lesung: Josefine Soppa

18:15
Podiumsdiskussion mit Josefine Soppa, Bernadette La Hengst, Hanna Hamel und Christina Ernst

19:00
Zusammenfassung: Stefan Schweigler und Andrea Seier

19:15
Auftritt: Bernadette La Hengst und Chor der Statistik

Josefine Soppa, geboren 1988 in Oberhausen, lebt als freie Autorin in Berlin. Ihr Debütroman „Mirmar“ (2023) beschäftigt sich mit den prekären Bedingungen unserer Arbeitswelt. Im März 2025 wurde sie für ihren Essay Klick Klack, der Bergfrau erwacht mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis 2025 für gesellschaftskritische Texte ausgezeichnet. In dem Text reflektiert Josefine Soppa darüber, wie sich die Belastungen der kapitalistischen Arbeitswelt in unsere Körper einschreiben, und setzt Arbeit und Erschöpfung in eindringlicher Weise in Bezug zu Sprachverlust, KI-basierter Sprachgenerierung, Krankheit und Pflege.

Bernadette La Hengst lebt als Musikerin und Theaterregisseurin in Berlin. Ihre Musik bewegt sich in den Genres Pop und Elektro-Pop. Bekannt wurde sie als Sängerin und Gitarristin der 1990 in Hamburg gegründeten Band Die Braut haut ins Auge, eine der wenigen ausschließlich weiblich besetzten Bands der Hamburger Schule.

Im Frühsommer 2019 gründete Bernadette La Hengst gemeinsam mit der Initiative Raumlabor Kunstprojekt Berlin den Chor der Statistik, um dem Veränderungsprozess rund um das Haus der Statistik (HdS) in Berlin eine Stimme zu geben. Gemeinsam singen und schreiben die Teilnehmer*innen utopische Lieder über die Zukunft der Stadt, über Nachbarschaft und die Umgebung rund um das HdS. Mittlerweile ist der Chor auf über hundert Mitglieder angewachsen. Eine Delegation mit sechzig Mitgliedern wird in Wien auftreten.

In Kooperation mit der Doc-School der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, Sektion „Globale Verflechtungen und ihre Narrative“ und tfm - Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften der Universität Wien.

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