Public Intimacy
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Ein T-Shirt, eine Postkarte, ein Satz, der von einer Sprache in eine andere übertragen wird: Mit Texten, Objekten und Gesten zeichnet Public Intimacy Solidarität als etwas nach, das durch kleine, verletzliche Handlungen zum Ausdruck kommt.
Wenn Wörter zwischen Sprachen wandern, bleiben sie nicht unverändert. Sie tragen Geschichten, Konnotationen und Emotionen mit sich; sie werden je nachdem, wo und wie sie ankommen, unterschiedlich empfunden, akzeptiert oder abgelehnt. Solidarität, die in der eigenen Sprache ausgesprochen wird, kann sich intim und erdend anfühlen, während sie in einer anderen Sprache eher offen, formell oder kontrolliert wirken kann. Sie bezeichnet eine gemeinsame Nähe, die unter Bedingungen der Offenheit entstanden ist.
Public Intimacy ist als interaktive Ausstellung konzipiert. Zusammen mit einer Schulklasse und Besucher*innen schaffen Sedra Arab und Engy Mohsen Artefakte, die in der Ausstellung bei philomena+ präsentiert werden.
Public Intimacy ist Teil des mehrteiligen Ausstellungsprojekts Against the Playbook, eine Kooperation zwischen DAS WEISSE HAUS und philomena+.