Portrait Of Nowness
Film Screening
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| Titel | Portrait Of Nowness |
|---|---|
| Original Titel | Portrait of Nowness |
| Regie | Юрій Речинський |
| Jahr & Land | 2026 AT |
Dokumentarfilm
(TMDB)
Eine schwangere Mutter in Graz, ein junger Mönch in einem Kloster in Ladakh, ein Barmann in Osaka, ein Schulmädchen und ein Fischer im Senegal, eine Großmutter in Kyjiw und ein ukrainischer Soldat an der Front. Dazu noch andere Frauen, Kinder und Männer in aller Welt. Auf den ersten Blick scheinen die Menschen, die Juri Rechinsky und Mario Hainzl für ihren experimentellen Dokumentarfilm gebeten haben, mit einer Bodycam ihren Alltag zu bestreiten, nichts miteinander zu tun zu haben. Zu unterschiedlich scheinen ihre Bedürfnisse, Wünsche und Ängste zu sein. Die eine muss rechtzeitig ein Kind in die Tagesbetreuung bringen, dem anderen sollen genügend Fische ins Netz gehen, der Dritte muss in einem Waldstück den Angriff der russischen Artillerie überleben.
Portrait of Nowness ist, wie bereits der Titel verkündet, von einer packenden Gegenwärtigkeit geprägt, von der Unmittelbarkeit menschlichen Denkens und Handelns im Hier und Jetzt.
Was eint uns alle, egal unter welchen Umständen und in welchem Teil der Welt wir leben? Ist das bloße Menschsein der kleinste gemeinsame Nenner? Juri Rechinsky und Mario Hainzl gehen in ihrem experimentellen Dokumentarfilm dieser Frage nach, indem sie Frauen und Männer unterschiedlichen Alters mit einer Bodycam ausrüsten – in Österreich, im Senegal, in den USA, in Japan und an der ukrainischen Front. Eine intime POV-Reise durch viele Leben und Realitäten, die verdeutlicht, wie nah wir uns eigentlich sind.