Passants parmi les Pierres

kuratiert von Thomas Demand
Architektur Zeitgenössische Kunst Film Fotografie Ausstellung
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1 Termin
Freitag 29. Mai - Sonntag 6. September
Fr 29. Mai -
So , 6. Sep.
Ausstellung
Passants parmi les Pierres

Die vom deutschen Fotografen Thomas Demand zusammengestellte internationale Gruppenausstellung widmet sich der Darstellung des Verhältnisses zwischen Individuum, Architektur und öffentlichem Raum.
Gezeigt werden Fotografien und Filme, die der Österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz mit Legenden ausgestattet hat.

Thomas Demand (*1964 in München) ist ein deutscher Konzeptkünstler und Fotograf. Bekannt wurde er durch seine Methode, reale Orte nach medialen Vorlagen als lebensgroße Modelle aus Papier und Karton zu rekonstruieren, diese zu fotografieren und anschließend zu zerstören. Das Foto bleibt als einziges Werk bestehen.
Demand studierte in München und Düsseldorf. Seine menschenleeren, künstlich wirkenden Szenen thematisieren Erinnerung, Wahrnehmung und die mediale Konstruktion von Wirklichkeit.
Seit Mitte der 1990er-Jahre stellt er international aus und ist in wichtigen Sammlungen weltweit vertreten. Er hatte u. a. Einzelausstellungen im MoMA, New York (2005), in der Fondazione Prada im Rahmen der Biennale von Venedig (2007), in der Hamburger Kunsthalle (2008) und in der Neuen Nationalgalerie in Berlin (2009/10). Zuletzt zeigte er Einzelausstellungen im Taipei Fine Arts Museum (2025), im Museum of Fine Arts, Houston (2024), bei Esther Schipper, Paris (2023) sowie im Jeu de Paume, Paris (2023). Thomas Demand ist seit 2011 Professor an der HFBK Hamburg im Studienschwerpunkt Bildhauerei mit Schwerpunkt Fotografie. Er lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles.

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er Mathematik und Germanistik studierte.
Setz ist bekannt für seine sprachlich präzisen, oft experimentellen Texte, in denen er Themen wie Wahrnehmung, Isolation, Obsession, Technologie und Grenzerfahrungen des Bewusstseins verhandelt.
2011 wurde er für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde 2013 mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft prämiert. 2014 erschien sein erster Gedichtband Die Vogelstraußtrompete. Für seinen Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre erhielt Setz den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2015. Mit drei seiner Stücke war er bei den Mülheimer Theatertagen eingeladen, zuletzt 2023 mit Der Triumph der Waldrebe in Europa. Zuletzt wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis (2021) und dem Österreichischen Buchpreis (2023) geehrt. Clemens J. Setz lebt und arbeitet in Wien.

Die Ausstellung findet parallel zur Einzelausstellung von Thomas Demand im MAK Museum Wien statt, die am 26. Mai 2026 eröffnet wird.
Kurator: Thomas Demand

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