Orte des Roten Wien: Praterstadion

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1 Termin im Archiv
bis Sonntag 20. Oktober
19. Okt. 2019 -
So 20. Okt. 2019
14:00
Orte des Roten Wien: Praterstadion

Sport- und Arbeiter/innenkultur

Anmeldung erforderlich! Zutritt nur mit Führung! Eintritt frei!
Treffpunkt:
Wiener Praterstadion
Meierstraße 7, Eingang Sport Wien, Sektor F
1020 Wien

Sa, 19. Oktober, 14 Uhr: Führung mit Wolfgang Maderthaner (Österreichisches Staatsarchiv). Anmeldung unter: https://www.wienmuseum.at/de/veranstaltungen/veranstaltung/wiener-praterstadion-sport-und-arbeiterinnenkultur-2019-10-19-14-00\.html
Sa, 19. Oktober, 16 Uhr: Führung mit Bernhard Hachleitner (kuratorisches Team Das Rote Wien). Anmeldung unter:
https://www.wienmuseum.at/de/veranstaltungen/veranstaltung/wiener-praterstadion-sport-und-arbeiterinnenkultur-2019-10-19-16-00\.html
So, 20. Oktober, 14 Uhr: Führung mit Domenico Jacono (ehem. Kurator Rapideum). Anmeldung unter:
https://www.wienmuseum.at/de/veranstaltungen/veranstaltung/wiener-praterstadion-sport-und-arbeiterinnenkultur-2019-10-20-14-00\.html
So, 20. Oktober, 16 Uhr: Führung mit Bernhard Hachleitner. Anmeldung unter:
https://www.wienmuseum.at/de/veranstaltungen/veranstaltung/wiener-praterstadion-sport-und-arbeiterinnenkultur-2019-10-20-16-00\.html

Das Praterstadion (seit 1993 Ernst-Happel-Stadion) wurde 1931 eröffnet, die Arbeiterolympiade lieferte den Anlass für seine Errichtung. Bereits die Grundsteinlegung zum zehnten Jahrestag der Republik stellte es in einen staatspolitischen Kontext. Sein strikt funktionalistischer, von Eisenbeton und Glas geprägter Stil unterscheidet es von den Stadien seiner Zeit – und fast allen anderen Bauten des Roten Wien. Wie die Superblocks der Gemeindebauten bildet es aber auch den Willen der Stadtregierung zu Zentralisierung und Kontrolle ab. Am Stadion lässt sich zudem das Zusammenspiel von Theorie und Praxis ablesen: Während in den Eröffnungsreden seine gesundheitspolitische Funktion gewürdigt wurde, übernahm schon bald der kommerzialisierte Fußball die Hauptrolle. Politische Massenveranstaltungen blieben die Ausnahme, Breitensport spielte nur eine Nebenrolle. Mit teilweise unveröffentlichten Skizzen, Dokumenten und Fotografien spannt die Ausstellung im Sportamt den Bogen vom Baubeginn bis in die NS-Zeit. Die Führungen spüren darüber hinaus den baulichen Veränderungen über fast 80 Jahre nach.

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