[Ominous Music Playing]

Zeitgenössische Kunst Ausstellung
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2 Termine
Dienstag 20. Oktober
20. Okt.
Di
18:00
Eröffnung
[Ominous Music Playing]
Mittwoch 21. Oktober - Freitag 4. Dezember
Mi 21. Okt. -
Fr , 4. Dez.
Ausstellung
[Ominous Music Playing]

Gruppenausstellung, kuratiert von Abbey IT-A
Eröffnung, 20. Oktober 2026, 18 Uhr
Ausstellung, 21. Oktober – 4. Dezember 2026

Werke von Eric Gyamfi, Abbey IT-A, kąrî’ kạchä seid’ōu

Unter dem Titel [Ominous Music Playing] versammelt der Künstlerkurator Abbey IT-A Werke von Künstler*innen, die über Erzählweisen, Zeit und kulturelles Gedächtnis mit den Mitteln des Bewegtbilds nachdenken. Die Ausstellung versteht sich als bewusste Verschiebung der Wahrnehmung: vom vorherrschenden Medium der Malerei hin zu einem polyphonen Geflecht aus Poesie, Künstlicher Intelligenz oder Fotografie; von (eigener) Repräsentation hin zu Selbsterhaltung im Spannungsfeld digitaler Bildproduktion und -zirkulation; vom Selbstverständnis Europas als intellektueller Mittelpunkt zu einem der vielen künstlerischen Zentren Afrikas – Ghana; und nicht zuletzt von den simplen Verführungen eindimensionaler Rhetorik und Repräsentation zur Gegenerzählung. [Ominous Music Playing] bringt Stimmen und Bilder in den Kunstraum Lakeside, die an den vermeintlichen Peripherien – nicht an den Rändern an sich, sondern jenseits eines begrenzten Blickfelds – zirkulieren, und führt vor, dass genau dort neue [fortwährend] ästhetische und intellektuelle Impulse entstehen. Das Script dient hier als Schlüsselbegriff. Es meint nicht nur das filmische Drehbuch, sondern auch musikalische Notation und literarische Annotation, eine partiturartige Struktur, in der sich Sehen, Hören und Denken verschränken. Diese Offenheit bietet Möglichkeit und Raum, Geschichte umzuschreiben, zu überlagern und neu zu rhythmisieren. Die Ausstellung fungiert als Resonanzraum. In der Begegnung von Klang, Bild und Text entspannt sich ein Dialog zwischen Disziplinen, Generationen und geografischen Räumen, ein poetisches wie politisches Umschreiben von Skripten, über dem die Frage steht, wie wir die Welt hören [erhören] und sehen [gemeinsam bewohnen] – und wie wir sie erinnern wollen. Darüber hinaus verlangt die Schau nach einer Reflexion über die Sichtbarkeit von Machtstrukturen und die darin eingebetteten Narrative. Wie wirken sich ökonomische, kulturelle oder technologische Kräfte auf Formen der Darstellung aus? Die Vielstimmigkeit wird zu einer kritischen, zugleich sinnlichen Erfahrung, bei der sich Besucher*innen aktiv in die Konstitution von Bedeutung und Erinnerung einbringen können.

Abbey IT-A (*199X Ghana) lebt und arbeitet in Accra und Kumasi, Ghana.

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