Nonconforming Criticisms: Practices, Strategies, Poetics

Kunst Theorie Literatur Workshop
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2 Termine
Montag 20. April
20. April
Mo
12:00
Workshop bis 18:00
Nonconforming Criticisms: Practices, Strategies, Poetics
Dienstag 21. April
21. April
Di
10:00
Workshop bis 17:00
Nonconforming Criticisms: Practices, Strategies, Poetics

Zweitägiger Schreibworkshop mit anschließender Lunch Lecture von Dr. Diana Damian Martin (Royal School of Drama and Speech, University of London). Organisiert vom FWF-Projekt Die Performance der Kritik: KI, körperliche Intelligenz und posthumanistische Ästhetik (Leitung: Lisa Moravec, Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften), in Zusammenarbeit mit dem Tanzquartier Wien.

Montag, 20. April

12–13:30 h: Lunchtime Conversation
13:30–14:30 h: Lunch Break
14:30–17:30 h: Workshop 1/3

Dienstag, 21. April

10–13 h: Workshop 2/3
12–14 h: Lunchbreak
14–17 h: Workshop 3/3

In diesem zweiteiligen Workshop untersuchen wir, wie die Praxis der Kritik mit Kunst, Theorie, Politik und Performance verwoben ist. Wir konzentrieren uns auf Formen und Ansätzen von Kritik und Kritikalität, die in etablierten Kontexten weniger lesbar oder sichtbar sind. Wir richten unseren Blick auf diese Grenzräume und Lücken, Peripherien und Experimente, in denen Kritik als Praxis, als Methodenensemble und als politisches Engagement entsteht. Wie kann Kritikalität Möglichkeiten eröffnen, sich mit gegenwärtigen Geschehnissen auseinanderzusetzen, und welche Beziehungen wollen wir in diesen Grenzräumen hegen? Dieser Workshop richtet sich an Interessierte (aus Kunst, Theorie, Forschung, Kunstpraxis, etc.), die an kollaborativen und experimentellen Zugängen zu Kritik interessiert sind.

A Lunchtime Conversation on Non-conforming Criticism
In Dialog mit Lisa wird Diana über nicht-konforme Formen von Kritik sprechen und sich dabei zahlreichen Experimenten und Denkpraktiken in den Grenzbereichen der Performance zuwenden, die die Kategorie der Kritik selbst infrage stellen, herausfordern und ihr widerstehen. Was kann uns abolitionistisches Denken über die Rolle von Hoffnung, Freude und Imagination in kritischen Auseinandersetzungen vermitteln? Wo befindet sich die Performance in der Kritik? Wie könnten wir uns radikaler an kritischer Praxis orientieren?

Diana Damian Martin ist Autorin und Researcher, die sich mit experimentellen kritischen und künstlerischen Praktiken aus der Perspektive von Grenzarbeit und Politik beschäftigt. Über zwei Jahrzehnte hinweg hat sie transnational als Autorin, Dramaturgin und Kuratorin gearbeitet. Sie ist Senior Lecturer in Performance Studies sowie Forschungsleiterin im Department of Practice an der Royal Central School of Speech and Drama (University of London), wo sie auch künstlerische Forschung unterstützt. Publikationen inkl.: Nonconforming Criticism: Political Practices and Poetics at the Borderlands of Performance (Bloomsbury, erscheint 2026), ko-ed. Performance Pedagogies: Objects, Transfers, Formations (2026) sowie co-ed. der Routledge-Reihe European Entanglements: Performance Interventions and Cultural Politics. Diana ist Mitglied mehrerer kollaborativer Forschungsnetzwerke, darunter Generative Constraints and Ends, und Mitinitiatorin der Kollektive Something Other, Department of Feminist Conversations, und Critical Interruptions.

Um die Größe der interaktiven Workshops klein und konstant zu halten, werden Interessierte gebeten, eine E-Mail an l.moravec@akbild.ac.at zu senden, mit 2–3 Sätzen, in denen sie ihre Motivation zur Teilnahme an einem oder mehreren Workshops darlegen.

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