Negotiating the City
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Dieses Buch ist keine Auseinandersetzung mit offenem Aktivismus. Stattdessen zeichnet es die stillen Dringlichkeiten und alltäglichen Verhandlungen von Akteur*innen nach, die im Rahmen kritischer räumlicher Praktiken in ganz China tätig sind. Es sind keine Geschichten von Revolution im herkömmlichen Sinne, sondern von Beharrlichkeit – von leidenschaftlichen, werteorientierten Menschen, die sich für die Schaffung einer lebenswerteren, inklusiveren städtischen Zukunft einsetzen, oft gegen den Strich von Top-down-Systemen.
Anhand von Interviews, Reflexionen und fundierten Fallstudien beleuchtet dieser Sammelband die alltäglichen Herausforderungen, denen sich Architekt*innen, Künstler*innen, Designer*innen, Forscher*innen und Community-Organisator*innen stellen müssen. Bei ihrer Arbeit geht es nicht lediglich darum, Projekte umzusetzen; es geht darum, soziale Bindungen zu pflegen, Erinnerungen zu bewahren und Plattformen für gemeinschaftliches Handeln zu schaffen. Es geht darum, Stadtgestaltung neu zu definieren – nicht allein durch Pläne und Gewinne, sondern durch informelle, affektive und kollektive Formen der Organisation von unten.