Ndidi Dike / Marianna Simnett / Reba Maybury

Zeitgenössische Kunst Ausstellung
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3 Termine
bis Sonntag 31. Mai
bis So,
31. Mai
Ausstellung
Ndidi Dike / Marianna Simnett / Reba Maybury
Donnerstag 16. April
16. April
Do
16:30
Führung
Führung in ÖGS
Sonntag 31. Mai
31. Mai
So
16:00
Führung
Beinahe in letzter Minute…

Ndidi Dike. Rare Earth Rare Justice
6.3. – 24.5.2026

Marianna Simnett. Circus
6.3. – 31.5.2026

Reba Maybury. I Come in Peace
6.3. – 31.5.2026


Ndidi Dike
Rare Earth Rare Justice

Die in London geborene Ndidi Dike ist eine international anerkannte britisch-nigerianische Bildhauerin und multidisziplinäre Künstlerin. Rare Earth Rare Justice ist ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Österreich. In ihren Werken untersucht Dike die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bedingungen und vor allem das Erbe von Kolonialismus, Postkolonialismus, Fluchtmigration und globalem Kapitalismus, die die moderne Welt prägen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die fortwährende Ausbeutung der natürlichen Ressourcen Afrikas, insbesondere der Abbau von Kobalt in der Demokratischen Republik Kongo. Dike zeichnet die Verantwortung der Rohstoffindustrien für Umweltschäden, Klimawandel, Vertreibung und Konflikte um Bodenschätze nach und deckt auf, wie die weltweite Nachfrage nach Technologie mittels systemischer Gewalt und Plünderung befriedigt wird.

Ndidi Dike wurde in London, UK, geboren und lebt in Lagos, NG.

Programmiert vom Vorstand der Secession
Kuratiert von Jeanette Pacher

Rare Earth Rare Justice wurde von Ndidi Dike in enger Zusammenarbeit mit der Secession entwickelt. Weitere Kapitel werden 2026 bei Färgfabriken in Stockholm und 2027 in der Zachęta Narodowa Galeria Sztuki in Warschau zu sehen sein. Eine neue Werkgruppe entstand im gemeinsamen Auftrag der drei Kooperationspartner*innen.


Marianna Simnett
Circus

In der Secession präsentiert Marianna Simnett Circus, eine multimediale Ausstellung von Licht-, Klang- und skulpturalen Arbeiten, die auf ihre jugoslawische Herkunft verweisen. Persönliche Bezüge, darunter eine von den Erfahrungen ihres jüdisch-kroatischen Großvaters während des Holocaust inspirierte Arbeit, begegnen Anspielungen auf weibliche Gestalten aus Volkssagen, die sowohl als Bedrohung als auch als Verbündete auftreten können, und dem traditionellen Trachtenrock vom Balkan, der das zarte Spiel des Enthüllens und Verbergens intimer Körperteile inszeniert. Der in der Ausstellung thematisierte Circus kommt in der Präsentation auf vielfältige Weise zum Ausdruck: im manischen Kreisen eines Rocks unter der Decke, der an ein Zirkuszelt erinnert, in einer Bühne für eine Performance, im Klang gequälten Gelächters oder in blendenden Lichtern, die einen abgedunkelten Raum erhellen.

Marianna Simnett wurde 1986 in London, UK, geboren und lebt in New York, USA, und Berlin, Deutschland.

Programmiert vom Vorstand der Secession
Kuratiert von Bettina Spörr


Reba Maybury
I Come in Peace

Wie dominiert man Gustav Klimt? Das war eine der ersten Fragen, die Reba Maybury sich bei der Vorbereitung ihrer Ausstellung I Come in Peace stellte. Maybury ist eine Künstlerin, Autorin und politische Domina, deren transdisziplinäre Praxis die Schnittstellen von Feminismus, Sexualität, Arbeit und Macht hinterfragt. In ihrer Tätigkeit unter dem Pseudonym Mistress Rebecca bricht Maybury patriarchalische Strukturen und kapitalistische Begierden auf, oft, indem sie die konventionelle Dynamik von Dominanz und Unterwerfung untergräbt. Ihre Ausstellung erstreckt sich über vier Schauplätze – die Fassade des Gebäudes, das Foyer, das Grafische Kabinett im Obergeschoss und den Raum des Beethovenfrieses. Die Künstlerin entwarf ein Projekt, das auf den Ort eingeht, nicht nur mittels architektonischer Eingriffe, sondern auch in seiner Auseinandersetzung mit der Geschichte der Institution.

Reba Maybury wurde 1990 in Oxford, UK, geboren und lebt in Dänemark.

Programmiert vom Vorstand der Secession
Kuratiert von Haris Giannouras

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