Museum. Learning. Democracy.

Alma Wittlin (1899–1991) - Denk- und Lernräume
Theorie Geschichte Präsentation
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1 Termin
Dienstag 14. April
14. April
Di
18:30
Präsentation
Museum. Learning. Democracy.
Fachbibliothek

Programm
Begrüßung und Grußworte
Markus Stumpf | Fachbibliothek Zeitgeschichte, Universität Wien
Friedrich Stadler | Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien

Zur Buchreihe - Einleitende Bemerkungen vom Herausgeber der Reihe Emigration – Exil – Kontinuität, LIT Verlag
Friedrich Stadler | Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien

Zum Buch – Werk und Leben von Alma S. Wittlin (1899–1991)
Hadwig Kraeutler | Autorin, Museologin

Podiumsdiskussion - Zur Aktualität von Alma Wittlins Strategien für Demokratie- und Objekt-Lernen

Robert Streibel | Historiker, PEN Austria

Julienne Lorz | Expanded Museum Studies, Universität für angewandte Kunst, Wien

Reinhild Strauss | Präsidentin Verband der Akademikerinnen Österreichs, Vizepräsidentin VÖPP Akademie, Medizinische Leitung AVM-Ambulanz

Anja Grebe | Professorin für Kulturgeschichte und Museale Sammlungswissenschaften, Universität für Weiterbildung Krems

Moderation:

Hadwig Kraeutler | Autorin, Museologin

Ausklang mit Brot und Wein

Zum Buch:

Alma (Alina) S. Wittlin zählt zu den vielen von autoritären Regimen aus dem mitteleuropäischen Kulturraum gewaltsam verdrängten Intellektuellen. In der Emigration und erst in dritter Karriere wurde Wittlin eine innovative Museologin, später dann Erziehungswissenschaftlerin. In Anglo-amerikanischen und internationalen Museumskreisen gewann sie anhaltende Anerkennung in diesen Bereichen, blieb in Europa aber praktisch unbekannt. Gestützt auf Wittlins Schriften, archivalische Quellen und private Dokumente stellt diese Studie Werk und Wirken einer global denkenden und widerständigen Netzwerkerin im zeitgeschichtlichen Zusammenhang vor, und mit neuer Relevanz der heritologisch-kulturwissenschaftlichen Diskussion zur Verfügung.

Das Buch, Resultat eines interdisziplinären Forschungsprojektes, ist auf Englisch verfasst, der Sprache in der Alma Wittlins museologisch maßgeblichen Publikationen erschienen, und macht ihr facettenreiches Leben sichtbar. Es dokumentiert, analysiert und kontextualisiert Wittlins bahnbrechenden Projekte, ihren engagierten Aktivismus und unbeirrtes Eintreten für eine ökologisch verantwortungsbewusste, demokratische Herangehensweise an gesellschaftliche Aufgaben und Möglichkeiten.

MUSEUM LEARNING DEMOCRACY ist als Band 19 in der von Friedrich Stadler herausgegebenen Reihe Emigration – Exil – Kontinuität erschienen. Der Band mit ca. 450 Seiten, fünf thematisch-chronologischen Kapiteln, bibliografischem Anhang, einem Verzeichnis der Veröffentlichungen und einem bisher noch nicht publizierten Manuskript Wittlins, enthält ca. 40 Abbildungen.

Zur Autorin:

Hadwig Kraeutler (Dornbirn/Wien) ist Museologin (Ph.D., Leicester University, GB), Kuratorin, Kunst- und Kulturvermittlerin. Vor der Pensionierung (2012) war sie am Belvedere in Wien tätig, seit 1992 als Initiatorin und Leiterin der Abteilung Kunst und Kulturvermittlung, zuletzt als Verantwortliche für museologische Konzepte und Projekte.

Kraeutler publiziert zu Kunst, Ausstellungsgestaltung, Heritologie und Exilforschung (u. a.) Otto Neurath. Museum and Exhibition Work. Spaces (Designed) for Communication, Peter Lang, 2008.

Kooperationspartner
Fachbibliothek Zeitgeschichte der Universitätsbibliothek Wien
Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
LIT Verlag, Wien – Münster
öge – Österreichische Gesellschaft für Exilforschung

Eine Publikation mit Unterstützung von
Forum Zeitgeschichte der Universität Wien
Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus
Zukunftsfonds der Republik Österreich
Stadt Wien Kultur
Vorarlberger Landesregierung, Wissenschaft und Weiterbildung

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