Museen und die Utopie der Vernetzung
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In Kooperation mit dem Österreichischen Museumsbund laden wir zu einer Buchpräsentation von Lukas Fuchsgruber im Belvedere Research Center ein. Der Autor wird sein im Herbst 2025 erschienenes Buch “Museen und die Utopie der Vernetzung. Zur Bedeutung digitaler Sammlungen für die kritische Museologie” vorstellen.
30 Jahre World Wide Web haben die Vorstellung von Museen und Sammlungen grundlegend verändert: Kunstwerke und andere Objekte erscheinen im digitalen Raum, Menschen interagieren mit Sammlungen, ohne physisch anwesend zu sein und sogar das Internet selbst scheint zu einem Ausstellungsraum geworden zu sein. Doch wie verändern sich Museen in der Digitalisierung, wenn wir sie als mehr verstehen als nur Gebäude, in denen Gegenstände aufbewahrt und ausgestellt werden? Museen sind auch Orte der Begegnung, des Konflikts und der sozialen Beziehungen. Lukas Fuchsgruber geht der Frage nach, wie sich die aktuelle Diskussion um Museen als gesellschaftliche Räume mit der Politik von Daten verbinden lässt.
Lukas Fuchsgruber ist Kunsthistoriker und Museumsforscher in Berlin. Seit Juni 2025 arbeitet er als Digital Cultural Heritage Manager bei Wikimedia Deutschland. Zuvor war er mehrere Jahre an der Technischen Universität Berlin im Projekt “Museums and Society - Mapping the Social” tätig und führte eine Fallstudie zur Relevanz digitaler Museumssammlungen für die kritische Museologie durch. Sein Buch zu dieser Forschung wurde im Oktober 2025 veröffentlicht. Er war an mehreren Projekten der Open Source Softwareentwicklung für digitale Archive beteiligt.
Wann: Donnerstag, 26. März 2026, 18 Uhr
Wo: Belvedere Research Center (Rennweg 4, 1030 Wien) und Online via Zoom.
Wir bitten um Anmeldung unter info@darthist.at bis Mittwoch, 25. März 2026 mit der Angabe, ob Sie/ihr vor Ort oder online teilnehmen werden/teilnehmen werdet. Allen angemeldeten Personen wird der Zoom-Link zeitgerecht zugesendet.